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25.01.2010

14:52 Uhr

Analyse

„Kaufen ohne Überzeugung“ wird bestraft

Das "Kaufen ohne Überzeugung" wird laut Sentix nun bestraft. Dieses Verhalten habe vor allem bei den institutionellen Anlegern zu starken Stopp-Loss-Aktivitäten geführt.

dpa-afx LIMBURG. Das "Kaufen ohne Überzeugung" wird laut Sentix nun bestraft. Dieses Verhalten habe vor allem bei den institutionellen Anlegern zu starken Stopp-Loss-Aktivitäten geführt. "Ab jetzt haben wir es mit Angst zu tun...die Zeit für ein antizyklisches Handeln reift heran", schrieb Analyst Patrick Hussy in einer aktuellen Studie.

Hussy hob hervor, dass die mittelfristigen Stimmungswerte den steigenden Aktienkursen zum Jahreswechsel nicht folgen konnten. Dennoch hätten gerade institutionelle Anleger in dieser Zeit deutlich Aktien-Positionen aufgebaut. Diese "Kaufen ohne mittelfristige Zuversicht" zeige nun seine negative Rückkopplung. "Das Schlimme ist, dass der breite Anlegerkreis diese Probleme erwartet hat, aber aufgrund von kurzfristigen Chancen nicht danach gehandelt hat", hieß es in der Studie.

Der Impuls laufe und habe die erwarteten Reaktionsmuster ausgelöst, schrieb der Experte. "Wir gehen davon aus, dass es in den kommenden Tagen eine antizyklische Kaufgelegenheit geben wird, die idealtypisch von einer offensichtlich sehr schlechten Nachricht begleitet wird." Der Themenkomplex um Griechenland habe hierzu die besten Chancen, denn die Anleger sowie Medien fokussierten sehr stark auf diese Thema.

Sentix wertet seit 2001 wöchentlich Umfrageergebnisse zur Markteinschätzung unter privaten und institutionellen Investoren im Internet aus.

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