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08.01.2008

15:35 Uhr

Analyse

Morgan Stanley hebt Deutsche Post auf „Overweight“

Morgan Stanley hat die Aktien der Deutschen Post von "Equal-weight" auf "Overweight" und das Kursziel von 24 auf 30 Euro hochgesetzt.

dpa-afx LONDON. Morgan Stanley hat die Aktien der Deutschen Post von "Equal-weight" auf "Overweight" und das Kursziel von 24 auf 30 Euro hochgesetzt. Die Post habe erkannt, dass die Probleme in der US-Sparte von struktureller Natur seien und erwäge zur Lösung alle Alternativen, schrieb Analyst Menno Sanderse in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Zudem dürfte der Verkauf der Postbank im zweiten Halbjahr 2008 auf dem Prüfstand stehen.

Sanderse sieht daher Parallelen zum Autokonzern Daimler . Dort war die Reaktion der Investoren nach der Trennung von der US-Tochter Chrysler äußerst positiv ausgefallen.

"Eine schnelle und radikale Lösung bei DHL Express US" sei der Schlüssel, damit der Logistikkonzern sein Ziel eines Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Express-Geschäft von 0,9 bis 1,1 Milliarde Euro bis 2009 erzielen könne, so Sanderse.

Positiv beurteilte der Analyst zudem das inzwischen günstigere regulatorische Umfeld hinsichtlich des Briefgeschäfts. Diese Sparte trage immerhin zu 50 Prozent zum Ebit der Post-Gruppe bei, hob er hervor.

Gemäß der Einstufung "Overweight" erwartet Morgan Stanley einen überdurchschnittlichen Gesamtertrag der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen zwölf und 18 Monaten.

Analysierendes Institut Morgan Stanley Dean Witter.

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