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23.03.2006

15:20 Uhr

Analyse

Nettorenditen aus Dividenden höher als bei langfristigen Bunds

Die Dax-Unternehmen haben für das Geschäftsjahr 2005 laut einer Studie von ICF Dividenden in Höhe von insgesamt 21,5 Mrd. Euro ausgeschüttet. Das seien rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtete die ICF Kursmakler AG am Donnerstag in einer Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Die Dax-Unternehmen haben für das Geschäftsjahr 2005 laut einer Studie von ICF Dividenden in Höhe von insgesamt 21,5 Mrd. Euro ausgeschüttet. Das seien rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtete die ICF Kursmakler AG am Donnerstag in einer Studie. Bei einer durchschnittlichen Marktkapitalisierung aller Dax-Werte von 775 Mrd. Euro entspreche dies einer durchschnittlichen Rendite von 2,78 Prozent.

Zudem sei die Nettorenditen aus den Dividenden höher als bei zehnjährigen Bundesanleihen, betonte ICF. Der Hauptgrund dafür sei die unterschiedliche Besteuerung von Dividenden und Zinsen. Dividenden werden nur zu 50 Prozent besteuert, während Zinseinnahmen voll zu versteuern sind. Deshalb ergebe sich für Bunds mit 3,6 Prozent nach 50-prozentiger Steuerbelastung eine Nettorendite von 1,8 Prozent. Aktien kommen auf 2,1 Prozent Nettorendite, weil von den 2,8 Prozent Bruttorendite 1,4 Prozent steuerfrei seien.

Insbesondere wegen der im Vergleich zu langfristigen Bunds attraktiven Nettorendite, erwarten die Analysten von ICF keine besonderen Rückschläge auf dem Aktienmarkt.

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