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17.01.2007

14:05 Uhr

Analyse

Positive Konjunktur-Effekte des milden Winters überwiegen

Nach Einschätzung der Dekabank bringt das ungewöhnlich milde Winterwetter überwiegend positive Konjunktur-Effekte mit sich. "Wichtig ist, dass es sich hierbei in erster Linie um eine zeitliche Verschiebung von Wirtschaftswachstum handelt", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Nach Einschätzung der Dekabank bringt das ungewöhnlich milde Winterwetter überwiegend positive Konjunktur-Effekte mit sich. "Wichtig ist, dass es sich hierbei in erster Linie um eine zeitliche Verschiebung von Wirtschaftswachstum handelt", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die sonst zu beobachtenden Pausen in der Wirtschaftsaktivität etwa im Bau, im Einzelhandel oder am Arbeitsmarkt fielen so ganz oder teilweise aus.

In den milden Wintermonaten könne die Bauindustrie Projekte fertig stellen, die sonst erst im Frühjahr vollendet worden wären, schreibt die Dekabank. Zu einem späteren Zeitpunkt fehle dann allerdings die vorgezogene Produktion. Der gesamtwirtschaftliche Effekt hänge aus statistischen Gründen davon ab, in welchen Monat die Produktion verschoben worden sei.

Dauerhafte Impulse seien nur in Form von Zweitrundeneffekten denkbar, heißt es bei der Dekabank. So könnten verbesserte Arbeitsmarktdaten dazu führen, dass die Haushalte mit größerer Zuversicht in die Zukunft blicken und auch mehr konsumieren.

Während die Baubranche von den milden Temperaturen profitiere, gelten die Versorger als Verlierer der aktuellen Winterwärme. Für die Einzelhändler sind die Auswirkungen uneinheitlich. Der Ölpreis neigt temperaturbedingt zu einer Schwäche, die nach Ansicht der Dekabank nicht von Dauer sein werde.

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