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20.01.2010

16:12 Uhr

Analyse

Sal. Oppenheim belässt Deutsche Börse auf „Reduce“

Sal. Oppenheim hat die Aktie der Deutschen Börse nach Aussagen über Belastungen des Jahresgewinns aufgrund von Abschreibungen auf "Reduce" mir dem fairen Wert 44,00 (Kurs: 54,12) Euro belassen.

dpa-afx FRANKFURT. Sal. Oppenheim hat die Aktie der Deutschen Börse nach Aussagen über Belastungen des Jahresgewinns aufgrund von Abschreibungen auf "Reduce" mir dem fairen Wert 44,00 (Kurs: 54,12) Euro belassen. Analyst Reginald Veit schrieb in seiner Studie vom Mittwoch von einer "Gewinnwarnung", nachdem der Marktbetreiber in Frankfurt am Vorabend einen Wertberichtigungsbedarf für 2009 in Höhe von 420 Mill. Euro mitgeteilt hatte. "Die Abschreibungen für die US-Tochter ISE spiegeln den Rückgang im US-Aktienoptionsmarkt wider", führte er aus und hob hervor, dass dies seine "Reduce"- Einschätzung unterstreiche.

"Der Marktanteil der International Securities Exchange (ISE) ging 2009 um rund zwei Prozent zurück, während die Zahl der gehandelten Kontrakte im Jahresvergleich um 4,7 Prozent fiel", resümierte der Experte. Seines Erachtens ist diese ungesunde Entwicklung nicht nur im Aktienoptionsmarkt der Vereinigten Staaten sichtbar, sondern in allen Geschäftsbereichen der Deutschen Börse. Dabei verwies er auf das Kassamarktsegment Xetra, den Terminmarkt Eurex und das Abwicklungsgeschäft.

Weiter schrieb Veit: Der negative Einfluss der ISE-Abschreibungen auf den Nettogewinn liege nach Aussagen der Deutschen Börse bei rund 200 Mill. Euro und drücke seine Schätzung für das Ergebnis je Aktie im Jahr 2009 um 30 Prozent auf 2,42 Euro. Da der Abschreibungsbedarf 2009 ein Einmaleffekt sei, rechnet Veit aber für das laufende Jahr 2010 nicht mit weiteren Belastungen.

Gemäß der Einstufung "Reduce" geht Sal. Oppenheim davon aus, dass die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten um mehr als 0 Prozent nachgeben wird.

Analysierendes Institut Sal. Oppenheim.

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