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26.01.2007

17:25 Uhr

Analyse

Studie: G-Reits sind Thema für 75 Prozent der Großunternehmen

Für drei Viertel der im Dax , MDax und Sdax notierten Unternehmen sind G-Reits ein Thema. Dies ergab eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi) zu der deutschen Form steuerlich begünstigter, börsennotierter Immobilien -Aktiengesellschaften.

dpa-afx FRANKFURT. Für drei Viertel der im Dax , MDax und Sdax notierten Unternehmen sind G-Reits ein Thema. Dies ergab eine Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi) zu der deutschen Form steuerlich begünstigter, börsennotierter Immobilien -Aktiengesellschaften.

Über ein Viertel der Unternehmen befindet sich demnach in konkreten Planungen, und fast zehn Prozent haben diese bereits abgeschlossen. Rund ein Drittel der Gesellschaften gab an, keine eigenen Immobilien in einen Reit oder einen Offenen Immobilienfonds einbringen zu wollen. Die Eigennutzungsquote bei deutschen Unternehmensimmobilien sei im internationalen Vergleich sehr hoch, sagte Thomas Beyerle, Leiter der Abteilung Research & Strategy bei Degi. Doch der steigende Konkurrenzdruck, die Flexibilisierung von Produktionsprozessen und neue Regeln zur Kreditvergabe durch Basel II sollten die Unternehmen dazu bringen, den nicht-strategischen Immobilienbestand langfristig zu verringern. Es wagten sich jedoch erst wenige aus der Deckung - die meisten warteten zunächst ab, was ihre Wettbewerber machen.

Grenzen für G-Reits sieht der Experte in Ausstattungsmerkmalen wie Architektur und Ausstattung der Objekte. Diese seien oft auf so an den Ursprungsnutzer angelehnt, dass für Nachvermietungen kostspielige Baumaßnahmen notwendig würden.

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