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05.01.2005

21:20 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 05.01.2005

Adidas-Salomon

London - Das US-Investmenthaus Morgan Stanley zieht derzeit die Textileinzelhändler den Sportartikelherstellern und den Luxusgüteranbietern vor. Für die Branche der Textileinzelhändler werde in diesem Jahr ein Anstieg des durchschnittlichen fairen Wertes um 12,7 Prozent erwartet, teilten die Analysten am Mittwoch in London mit. Bei den Sportartikelherstellern seien es nur 0,1 Prozent. Bei den Luxusgütern werde sogar mit einem Rückgang um 8,7 Prozent gerechnet. Im Vergleich dazu sieht Morgan Stanley den Index Msci Europe bis Ende 2005 um acht Prozent verbessert.

Advanced Micro Devices (AMD)

NEW York - Wells Fargo hat die Einstufung von Advanced Micro Devices (AMD) von "Hold" auf "Buy" heraufgesetzt. Die Aktie sei derzeit zu billig, heißt es in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Analyse. AMD sei in der Lage, Kunden und Investoren weiterhin mit seiner Technologie zu beeindrucken.

Allianz, Bayer, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Schering.

Frankfurt - Die Analysten der Commerzbank haben in einer technischen Analyse am Mittwoch folgende Unternehmen als ihre Dax-Favoriten im ersten Halbjahr 2005 genannt: Allianz, Bayer, Deutsche Post, Deutsche Telekom, Schering.

AWD

Frankfurt - Die Investmentbank UBS hat die Aktie der AWD Holding nach einem erwartungsgemäß starken vierten Quartal 2004 von "Buy 2" "Neutral 2" gesenkt. Das Aufwärtspotenzial der im MDax notierten Versicherungsaktie sei in den kommenden sechs Monaten begrenzt, hieß es in einer Studie am Mittwoch. Es gebe aber keinen Grund, das Kursziel von 32,50 Euro zu verändern.

Bayerische Motoren Werke (BMW)

Frankfurt - Die Helabatrust erwartet für dieses Jahr auf dem US-Automarkt einen "allenfalls stabilen" Gesamtabsatz. Positive Einflussfaktoren seien das zu erwartende deutliche Wirtschaftswachstum des Landes und das unverändert hohe Rabattniveau, hieß es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Im Gesamtjahr 2004 habe der US-Automarkt mit einem Plus von knapp einem Prozent auf 16,9 Mill. Einheiten immerhin den ersten Zuwachs seit 2000 verzeichnet.

Bechtle AG

Stuttgart - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat ihre Gewinnprognosen für das IT-Systemhaus Bechtle nach Vorlage der Quartalszahlen angehoben. Das Unternehmen habe im vierten Quartal 2004 sowohl die eigenen als auch die LBBW-Erwartungen übertroffen, hieß es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Das Kursziel wurde auf 20,00 Euro heraufgesetzt und die Einstufung "Kaufen" wurde beibehalten.

Daimler-Chrysler AG

München - Die Hypovereinsbank (HVB) hat ihre Einstufung für die deutschen Autohersteller nach Veröffentlichung der US-Absatzzahlen für Dezember beibehalten. BMW und Porsche seien weiterhin auf "Buy", Daimler-Chrysler auf "Outperform" und Volkswagen auf "Underperform", teilten die Analysten am Mittwoch mit. Der Gesamtmarkt in den USA habe ziemlich genau den Erwartungen entsprochen. Die Sektorgewichtung mit "Neutral" wurde ebenfalls beibehalten.

Dell INC

NEW York - Prudential hat das Kursziel für Dell-Computer-Aktien von 49 auf 55 Dollar angehoben. Wegen positiver Nachfragetrends erhöhte Analyst Steven Fortuna seine Gewinnschätzung je Aktie von 1,54 auf 1,58 Dollar für das Geschäftsjahr 2006, hieß es in einer am Mittwoch in New York vorgelegten Studie. Die Empfehlung für die Aktien des Computerherstellers bleibt "Overweight".

France Telecom

London - Die derzeit günstige Bewertung der France-Telecom-Aktie hat die Investmentbank Lehman Brothers zur Hochstufung ihrer Anlageempfehlung von "Equal-weight" auf "Overweight" bewogen. Das Kursziel sei von 26,50 auf 29,00 Euro angehoben worden, hieß es in einer Studie am Mittwoch.

Hannover Rueckversicherung

London - Morgan Stanley hat die Kursziele für die deutschen Versicherungswerte Hannover Re und AMB Generali um neun respektive sechs Prozent erhöht. Gleichzeitig schraubte die Investmentbank in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Studie die Kursziele für Skandia , Benfield, AGF , Sampo und Medilanum nach oben. Mit "Overweight" stuften die Analysten zudem weiter ING , Swiss Re und Legal & General ein.

Heidelbergcement AG

Frankfurt - Helabatrust empfiehlt Anlegern den Verkauf der Heidelbergcement-Aktie . Zwar hätten nach der verheerenden Flutwelle in Südasien Wiederaufbau-Fantasien der Aktie ein neues Zweieinhalb-Jahreshoch beschert, doch weitere Impulse hält die Bank laut einer Studie am Mittwoch für unwahrscheinlich. Der jüngste Kursanstieg sei vor allem durch die Kursgewinne der Beteiligung am zweitgrößten Zementhersteller Indonesiens, Indocement , unterlegt.

Infineon Technologies

Taipeh - Die Marktbeobachter von Dramexchange erwarten, dass sich die Spotmarkt-Preise für Dram-Speicherchips bis Mitte nächster Woche uneinheitlich entwickeln werden. Wie aus einer im Mittwoch vorgelegten Markteinschätzung der Betreiber eines elektronischen Handelsplatzes für Dram-Chips hervorgeht, rechnen sie mit unveränderten bis sinkenden Preisen für 128-MB-Sdram-Chips zwischen 2,35 bis 3,60 Dollar. Bei den hochwertigeren 256-MB-DDR-Chips erwarten sie einen Preisanstieg auf 3,75 bis 4,65 Dollar.

Procter & Gamble

NEW York - Banc of America hat die Einstufung von Procter & Gamble von "Neutral" auf "Buy" angehoben. Der Markt unterschätze das Potential der neuen Produkte des Konsumgüterkonzerns, hieß es in einer am Mittwoch in New York veröffentlichten Analyse. BoA-Analystin April Scee hob zudem das Kursziel von 54 auf 62 Dollar an.

SAP AG

London - UBS hat ihre Gewinnschätzungen für den Softwarekonzern SAP etwas verringert. Anlass seien die auf den schwachen Dollar zurückzuführenden Währungseffekte, teilten die Analysten der Schweizer Großbank in einer Kurzstudie am Mittwoch in London mit. Für 2005 werde statt eines Gewinns je Aktie (EPS) von 1,72 Euro nur noch mit 1,70 Euro gerechnet. Die Empfehlung bleibt "Buy2" mit einem Kursziel von 160 Euro.

Sudzucker AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Südzucker- Aktien vor Veröffentlichung der Quartalsbilanz am 14. Januar von 16,80 auf 17,40 Euro erhöht. Zugleich sei die Aktie mit "Buy" bestätigt worden, hieß es am Mittwoch. Die Experten erwarten eine deutliche Erholung im osteuropäischen Zuckergeschäft. Ansonsten rechnet sie mit einem verlangsamten Gewinnwachstum im zweiten Halbjahr. Grund seien höhere Energiekosten, der schwache Dollar und niedrigere Zuckerpreise auf dem Weltmarkt.

Volkswagen AG

London - Die Analysten von Merrill Lynch erwarten, dass Volkswagen in China weiterhin an Boden verlieren wird. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Branchenanalyse hervorgeht, rechnen sie damit, dass der Autoabsatz in der Volksrepublik im kommenden Jahr stärker als erwartet wachsen wird. Davon dürften jedoch Hyundai ("Buy"), Toyota ("Buy") , Honda ("Neutral") und General Motors ("Neutral") profitieren. Die Anlageempfehlung "Sell" für die Volkswagen-Aktie wurde bestätigt.

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