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06.01.2005

21:15 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 06.01.2005

ABN-Amro

London - Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) misst einer Übernahme der niederländischen Bank ABN Amro durch die Royal Bank of Scotland (RBS) nur eine Wahrscheinlichkeit von fünf Prozent bei. Zwar seien Synergieeffekte in den USA erkennbar, allerdings habe ABN eine Reihe von unattraktiven Geschäftsfeldern in Brasilien und Skandinavien, hieß es in einer am Donnerstag in London herausgegebenen Studie. Die Aktie von ABN Amro wurde weiter mit "Hold" eingestuft.

Adecco

Frankfurt - Nachdem die Deutsche Bank am Donnerstag die Aktien von Eon aus Bewertungsgründen durch RWE ersetzt hat, setzt sich die 'Pan European Focus List' nun wie folgt zusammen (alle Aktien sind mit "Buy" eingestuft):

Altana

Paris - Die Societe Generale (SG) hat Altana-Aktien mit "Sell" bestätigt. Der Entschluss des Pharma- und Spezialchemieunternehmens, die Investment-Strategie stärker auf die Chemiesparte zu konzentrieren, stößt der Studie vom Donnerstag zufolge bei den Analysten auf Skepsis. "Verzögerungen beim Marktstart von Alvesco und der verspätete Zulassungsantrag für Daxas reduzieren die Investitionsmöglichkeiten im Pharmabereich", hieß es. Die Bank erhöhte das Kursziel für Altana auf Sicht von zwölf Monaten von 44 auf 46 Euro.

ARM

London - Lehman Brothers hat ARM Holdings von "Equal weight" auf "Overweight" hochgestuft. Kurzfristig werde der negative Einfluss von der Währungsseite durch die starke Entwicklung bei den Lizenz- und Patenteinnahmen, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Das Kursziel wurde von 90 auf 125 Pence erhöht.

Basf

Frankfurt - Dividendentitel werden auch im Jahr 2005 ganz oben in der Gunst der Anleger stehen. "Damit setzt sich der Trend, denn wir 2004 gesehen haben, auch in diesem Jahr fort", sagte Alpha-Experte Stefan de Schutter der Finanznachrichten-Agentur dpa-AFX am Donnerstag. "Wir denken, dass 2005 Dividenden und Aktienrückkäufe an der Börse weiter gespielt werden."

Bayer

Frankfurt/Leverkusen - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer dürfte nach Einschätzung von Analysten bei einem möglichen Verkauf der Sparte rezeptfreier Medikamente von Bristol-Myers Squibb die Gelegenheit zum Ausbau des eigenen Geschäfts grundsätzlich prüfen. Allerdings halten Analysten nach dem erst kürzlich abgeschlossenen milliardenschweren Erwerb des Roche OTC-Geschäfts den Zeitpunkt derzeit eher für ungünstig. Bayer will erklärtermaßen in diesem Geschäft an die Weltspitze. Der Konzern kommentierte am Donnerstag die Überlegungen aber nicht.

Continental

London - Das US-Investmenthaus Merrill Lynch hat die beiden Autozulieferer Continental und Michelin in einer Ersteinstufung auf "Buy" gesetzt. Continental biete in der Branche "die attraktivste Kombination aus Umsatzwachstum, Fortschritt bei den Margen und Bargeldzufluss", hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten Studie.

Eon

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Eon auf ihrer europäischen Fokusliste durch RWE ersetzt. Der Schritt wurde in der am Donnerstag herausgegebenen Studie in erster Linie mit der derzeitigen Bewertung der Aktien begründet. Das Kursziel von RWE wurde mit 46,00 Euro, das von Eon mit 68,5 Euro angegeben. Beide Papiere werden weiterhin mit "Buy" eingestuft.

Essilor

London - Die Deutsche Bank hat die Aktien des Linsenherstellers Essilor von "Buy" auf "Hold" abgestuft. In einer am Donnerstag in London veröffentlichten Studie verwies Analystin Caroline Cohen auf die gute Kursentwicklung des CAC-40-Neulings im vergangenen Jahr. Zugleich bestätigte sie ihr Kursziel mit 59 Euro.

Philips

London - Lehman Brothers hat Philips Electronics von "Overweight" auf "Equal weight" abgestuft. Sorge machten Risiken aus Akquisitionen, von der Währungsseite und im LCD-Geschäft, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Das Kursziel wurde von 18,50 auf 20,00 Euro erhöht.

Royal Bank OF Scotland (Rbos)

London - Das Investmenthaus Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) sieht eine Übernahme der niederländischen Bank ABN Amro durch die Royal Bank of Scotland (RBS) als unwahrscheinlich an. Einem solchen Schritt werde nur eine geringe Wahrscheinlichkeit in den kommenden zwölf Monaten beigemessen, hieß es in einer am Donnerstag in London herausgegebenen Studie. Die Aktie von ABN Amro wurde weiter mit "Hold" eingestuft.

RWE

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat die Aktien von Eon auf ihrer europäischen Fokusliste aus Bewertungsgründen durch RWE ersetzt. Die Papiere von RWE erschienen derzeit günstiger bewertet, hieß es in einer am Donnerstag herausgegebenen Studie. Das Kursziel von RWE wurde mit 46,00 Euro, das von Eon mit 68,50 Euro angegeben. Beide Papiere werden weiterhin mit "Buy" eingestuft.

SAP

Mainz - Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) hat die Aktien von SAP nach einer Erhöhung der Prognosen des US-Konkurrenten Siebel Systems von "Marketperformer" auf "Outperformer" hochgestuft. Angesichts der relativ schwachen Entwicklung von SAP in den vergangenen Wochen sei jetzt ein guter Zeitpunkt für ein Engagement, hieß es in einer am Donnerstag herausgegebenen Studie. Das Kursziel wurde mit 150 Euro bis Ende 2005 beibehalten.

SAP

London - Lehman Brothers hat SAP-Titel mit "Overweight" bei einem Kursziel von 160,00 Euro bestätigt. Bei Kursen unter 130 Euro sei die Aktie noch aggressiver überzugewichten, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Umfragen im Vertriebskanal von SAP und Vorankündigungen von Wettbewerbern sprächen zudem für ein starkes viertes Quartal bei den Walldorfern.

Swiss RE

London - Die Analysten von JP Morgan haben das Kursziel für Swiss Re um neun Prozent auf 94 Schweizer Franken erhöht. Die Analysten lobten in einer Studie am Donnerstag die gute Positionierung des Rückversicherers. Das Unternehmen werde besonders stark von den steigenden Anleihenmärkten profitieren. Die Experten hoben auch ihre Prognose für den Gewinn je Aktie um neun Prozent auf 9,60 Schweizer Franken. Ihre Einstufung mit "Overweight" behielten sie bei.

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