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08.01.2014

08:04 Uhr

Analysten

Franzosen strafen Deutsche Bank und Goldman ab

Die Analysten der Société Générale empfehlen, Aktien der Deutschen Bank und von Goldman Sachs zu verkaufen. Grund seien sinkende Erlöse im Anleihehandel. Eine Schweizer Bank hingegen wird zum Kauf empfohlen.

Ein Team um Andrew Lim von der Société Générale hat eine neue Analyse herausgegeben. Reuters

Ein Team um Andrew Lim von der Société Générale hat eine neue Analyse herausgegeben.

New YorkDeutsche Bank und Goldman Sachs sollten nach Einschätzung der Analysten von Société Générale von Anlegern verkauft werden. Ein Bärenmarkt bei Anleihen werde die Handelserlöse schmälern, schrieben ein Team um Andrew Lim in einer Studie.

Die UBS wurde von der französischen Bank dagegen zum Kauf empfohlen, während Morgan Stanley und Credit Suisse mit dem Anlageurteil „Halten” versehen wurden. Bei allen fünf genannten Banken handelte es sich um eine Ersteinstufung seitens der Société Générale.

Die Handelserlöse im Bereich festverzinsliche Papiere werden im „niedrigen, einstelligen” Prozentbereich fallen, während im Aktienhandel mit einem Zuwachs in derselben Größenordnung gerechnet wird, hieß es. Die Entscheidung der US-Notenbank, ihre Anleihekäufe zu drosseln, dürfte auch bei ähnlichen Assets zu niedrigeren Preisen führen, erklärten die Analysten.

Die Erlöse aus dem Handel von festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen (FICC) sind bei den zehn größten globalen Investmentbanken im vergangenen Jahr wahrscheinlich auf 73 Milliarden Dollar gesunken, schätzte das Analysehaus Coalition. Das wäre in etwa halb so viel wie das Niveau von 2009.

„Wir erwarten, dass die Schwäche im FICC-Bereich ein andauerndes strukturelles Thema sein wird - kein temporäres Problem”, schrieben die Analysten. Immer mehr Gelder würden in Aktien umgeschichtet, „während die Anleger dem Bond-Bärenmarkt den Rücken zukehren.”

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