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18.01.2005

12:44 Uhr

Analysten loben neues Angebot der Fastfood-Kette – Aufhebung des Importverbots für Rindfleisch verringert die Kosten

Kaffee gibt McDonald’s-Aktien Schwung

VonAnette Kiefer

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blickt die größte Fastfood-Kette der Welt, McDonald’s, auf das Jahr 2004 zurück.

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IHOUSTON. Der US-Konzern verlor in den vergangenen zwölf Monaten gleich zwei Vorstandschefs: Im April starb James Cantalupo plötzlich nach einem Herzinfarkt, sieben Monate später trat sein – am Sonntag verstorbener – Nachfolger Charles Bell wegen einer Krebserkrankung zurück.

Auf der anderen Seite floriert das Geschäft der Restaurantkette wie lange nicht mehr. Und auch die Börse honoriert die Erfolge: Mit einem Plus von rund 30 Prozent beendete die McDonald’s-Aktie das Jahr als bester Wert im Dow-Jones-Index. „Angesichts des turbulenten Jahres mit bedauerlichen Wechseln in der Chefetage sind wir beeindruckt von der Kampfmoral und dem Fokus im jetzigen Management“, sagt Andrew Barish von Bank of America. „McDonald’s sollte wieder als das kraftvolle, globale Unternehmen betrachtet werden, das es ist.“

Neben der neu entfachten Lust der US-Verbraucher auf Fast Food – die amerikanische Restaurantbranche erzielte 2004 einen durchschnittlichen Zuwachs von 29 Prozent – gibt vor allem das überarbeitete Konzept den Ausschlag für den Erfolg von McDonald’s: Die Filialen des Konzerns haben ihr Angebot um Salate und Feinkost-Sandwiches erweitert – und damit die gesundheitsbewusste weibliche Kundschaft für sich gewonnen.

„McDonald’s gehört zu den Spitzentiteln, die wir auch weiterhin positiv bewerten“, sagt Analyst Mark Kalinowski von Citigroup Smith Barney. Andere Banken schätzen die Zukunft der Aktie ebenfalls positiv ein. Mehr als die Hälfte der 21 Expertenbewertungen für McDonald’s lauten zurzeit auf „kaufen“, ermittelte die Finanzagentur Thomson First Call.

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