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14.01.2005

10:32 Uhr

Analysten von SES Research veröffentlichen Studie

Qualität von TecDax-Aktiennimmt zu

Die 30 im TecDax enthaltenen Werte weisen aktuell das niedrigste Risiko seit der Einführung des so genannten Equirisk-Ratings im März 2003 auf. Zu diesem Ergebnis kommen die Analysten von SES Research in einer gestern veröffentlichten Studie, die dieses Rating quartalsweise berechnet. 23 der 30 TecDax-Werte erhielten ein „A“-Rating und sind damit in der Klasse mit dem geringsten unternehmensspezifischen Risiko eingestuft.

scc FRANKFURT/M. Demnach sei derzeit mit weit weniger extremen Kursschwankungen zu rechnen als in den vergangenen zwei Jahren, heißt es. Insgesamt hat SES eine stabilere operative Entwicklung bei allen im Prime Standard vertretenen Technologiewerten beobachtet. Unter den 160 Werten gab es 29 Ratingaufsteiger, denen 27 Ratingabsteiger gegenüber stehen.

Im TecDax haben Morphosys, Solarworld und United Internet ihr Rating deutlich verbessert. Beim Münchener Biotech-Unternehmen Morphosys, das sich von der Ratingklasse „B“ (moderates unternehmensspezifisches Risiko) auf „A-“ verbessert hat, sind dafür die umfangreichen Forschungskooperationen mit namhaften Partnern wie Pfizer und Novartis verantwortlich. Diese haben dazu geführt, dass das dritte Mal in der Unternehmensgeschichte ein positives Quartalsergebnis vor Steuern präsentiert wurde. Von „B“ auf „A-“ stieg auch die Bonner Solarworld auf. Trotz eines immensen Umsatzwachstums im vergangenen Jahr folgt die operative Entwicklung nach Ansicht der Analysten einem stabilen Trend, heißt es zur Begründung. Bei United Internet, die von „B+“ auf „A“ aufrücken, hängt die Hochstufung mit der stetig steigenden Eigenkapitalquote zusammen. Lag diese im Jahr 2001 noch bei 29 Prozent, so konnte sie zuletzt bis auf deutlich über 50 Prozent gesteigert werden.

Das schlechteste Rating „D“, das auf einen akuten Finanzengpass hindeutet, wurde unter allen Tech-Werten diesmal an Brainpower, FJH, Mensch & Maschine, Net AG, Plambeck und Wapme vergeben.

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