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07.01.2013

11:36 Uhr

Aufwärtstrend

Solarwerte legen nach Rekordjahr zu

Die Nachfrage nach Solaranlagen ist nach wie vor da, wie neueste Zahlen beweisen. Davon profitieren die Hersteller, sowohl unternehmerisch als auch börslich. Eine Aktie kann sogar um mehr als zehn Prozent zulegen.

Installation einer Solaranlage: Die Branche hat ein Rekordjahr hinter sich. ZB

Installation einer Solaranlage: Die Branche hat ein Rekordjahr hinter sich.

FrankfurtDas Rekordjahr bei der Installation von Solarmodulen hat den Solarwerten am Montag Auftrieb gegeben. Solarworld standen mit einem Plus von 11,8 Prozent auf 1,56 Euro an der TecDax-Spitze und kosteten damit so viel wie seit mehr als drei Monaten nicht mehr. SMA Solar verteuerten sich um 2,8 Prozent. Im vergangenen Jahr gehörten beide Titel zu den schwächsten Werten im TecDax.

Die gesamte Leistung der Anlagen betrug 2012 gut 7.600 Megawatt, wie am Samstag aus Zahlen der Bundesnetzagentur und des Umweltministeriums hervorging. Die Daten zeigten, dass noch immer eine robuste Nachfrage nach Solaranlagen bestehe, schrieben die Analysten von Equinet in einem Kommentar. Die Experten zählen SMA Solar zu ihren Favoriten in dem Sektor. Das Unternehmen weise eine solide Bilanzstruktur auf und sei in aufstrebenden Wachstumsmärkten wie China vertreten.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Vorsichtig sind die Analysten hinsichtlich Wacker Chemie gestimmt. Hier bestünden noch starke Polysilizium-Überkapazitäten, dem Grundstoff für Solarzellen. Auch Solarworld sehen die Experten eher negativ, da das Unternehmen gegenüber asiatischen Konkurrenten Wettbewerbsnachteile habe.

Von

rtr

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