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31.05.2013

14:21 Uhr

Ausschüttung

Telekom bietet für je 12,5 Aktien eine Aktie als Dividende

Der Anreiz für den Verzicht auf Bardividenden ist vergleichsweise gering. Vor allem an den Bund als Großaktionär richtet sich das Angebot. Der ehemalige Staatskonzern will damit seine Liquidität schonen.

Der Bund soll für die 17 Prozent, die er bei der Förderbank KfW geparkt hat, den Barverzicht durchspielen. dpa

Der Bund soll für die 17 Prozent, die er bei der Förderbank KfW geparkt hat, den Barverzicht durchspielen.

FrankfurtDie Deutsche Telekom hat das Bezugsverhältnis für ihre geplante Dividende in Form von Aktien bekanntgegeben. Aktionäre, die sich für die Ausschüttung in Aktien statt in bar entscheiden, erhalten für je 12,5 eigene Aktien eine weitere Aktie hinzu, wie der Bonner Konzern am Freitag mitteilte. Der rechnerische Bezugspreis entspricht damit der auf 12,5 Aktien entfallenden Bardividende für 2012 von 70 Cent und beträgt 8,75 Euro.

Der Anreiz für einen Verzicht auf die Bardividende ist damit gering. Der Aktionär bezieht die neuen Aktien zur Lieferung in knapp drei Wochen um ganze 15 Cent unter dem aktuellen Kurs von 8,90 Euro. Das Angebot richtet sich denn auch vor allem an den Bund als Großaktionär: Dieser wird möglicherweise einen Teil seiner Dividende in Aktien beziehen, um die Liquidität der Telekom zu schonen, die Milliarden in den Netzausbau investieren muss.

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Rund 15 Prozent hält der Bund direkt, die restlichen 17 Prozent sind bei der staatlichen Förderbank KfW geparkt. Für diesen Anteil spielt der Bund nach früheren Zeitungsberichten den Cash-Verzicht durch.

Die Bezugsfrist für die Dividende in Aktien endet am 3. Juni, letztendlich in die Depots eingebucht werden die neuen Aktien am 18. Juni. Wer sich gegen das Angebot entscheidet, erhält am 12. Juni seine Dividende in bar gutgeschrieben.

Von

rtr

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