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18.02.2015

00:10 Uhr

Ausstieg bei Exxon

Ölpreis-Absturz vertreibt Warren Buffett

Der Ölpreisverfall vermiest US-Multimilliardär Warren Buffett die Laune am Energiesektor. Seine Investmentfirma Berkshire Hathaway hält keine Anteile mehr an den großen US-Ölunternehmen Exxon Mobil und Conoco Phillips.

Strategie geändert

Warren Buffett: Lieber Sonne als Öl

Strategie geändert: Warren Buffett: Lieber Sonne als Öl

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New YorkDie Investmentfirma von Multimilliardär Warren Buffet hält keine Anteile am Ölriesen Exxon Mobil mehr. Das geht aus einer Auflistung der Ende 2014 gehaltenen Aktienbestände hervor, die das Unternehmen Berkshire Hathaway am Dienstag bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichte.

Ende September war Berkshire noch mit rund 41 Millionen Aktien im Wert von etwa 3,7 Milliarden Dollar (3,2 Mrd Euro) an Exxon beteiligt und hatte 471.994 Anteilsscheine von Conoco Phillips im Portfolio.

Beide Unternehmen hatten wegen des Ölpreisverfalls - seit Sommer haben sich die Preise mehr als halbiert - zuletzt kräftige Abstriche beim Gewinn machen müssen. Exxon Mobil ist der größte börsennotierte Ölkonzern weltweit. Conoco Phillips ist die drittgrößte US-Ölfirma, agiert aber vor allem als Dienstleister bei der Förderung.

Berkshire hat sich aus dem Energiesektor nicht komplett zurückgezogen. Buffetts Holding war zuletzt beispielsweise noch an dem Unternehmen National Oilwell Varco beteiligt. Der Anteil am Erneuerbare-Energien-Spezialisten Suncor wurde aufgestockt.

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