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25.02.2015

15:08 Uhr

Autovermieter

Hertz-Aktie nach Bilanzkorrektur auf Talfahrt

Die Neuberechnung der Geschäftszahlen drückt den Gewinn von Hertz: Der Autovermieter wird insgesamt 153 Millionen Dollar weniger verdienen als ursprünglich veranschlagt. Das belastet den Aktienkurs.

Der Autovermieter Hertz will seine korrigierten Bilanzen frühestens Mitte 2015 veröffentlichen. dpa

Station des Autovermieters Hertz

Der Autovermieter Hertz will seine korrigierten Bilanzen frühestens Mitte 2015 veröffentlichen.

FrankfurtDie Korrektur der Bilanzen für die Jahre 2011 bis 2013 und ein trüber Ausblick haben Hertz am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Die Aktien des Autovermieters fielen im vorbörslichen US-Geschäft um 3,3 Prozent. Rivale Avis notierte 1,4 Prozent tiefer.

Durch die Neuberechnung der Geschäftszahlen wird der Vorsteuergewinn Hertz zufolge insgesamt 153 Millionen Dollar niedriger ausfallen als ursprünglich veranschlagt. Die korrigierten Bilanzen würden frühestens Mitte 2015 veröffentlicht.

Wegen des starken Dollar und geringerer Buchungen über Reiseportale im Internet müsse für das vierte Quartal mit einem Ergebnis unter Markterwartungen gerechnet werden, teilte Hertz mit.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

Im laufenden Jahr werde die Aufwertung der US-Währung den Umsatz um etwa drei Prozent drücken.

Von

rtr

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