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06.01.2005

10:45 Uhr

Aktien

Autowerte wegen Autoshows in den USA gesucht - VW fest

Aktien der Automobilhersteller haben sich im frühen Donnerstaghandel besser als der Leitindex Dax entwickelt. Aussagen von VW-Chef Bernd Pischetsrieder auf einer Automesse in Los Angeles und Fantasie vor dem Beginn der Detroit-Autoshow stützen Händlern zufolge den Sektor.

dpa-afx FRANKFURT. Aktien der Automobilhersteller haben sich im frühen Donnerstaghandel besser als der Leitindex Dax entwickelt. Aussagen von VW-Chef Bernd Pischetsrieder auf einer Automesse in Los Angeles und Fantasie vor dem Beginn der Detroit-Autoshow stützen Händlern zufolge den Sektor. Volkswagen-Aktien schoben sich mit einem Kursplus von 1,69 Prozent auf 35,49 Euro ins Dax-Spitzenfeld, während die Papiere von BMW um 0,67 Prozent auf 34,77 Euro gewannen. Daimler-Chrysler-Aktien stiegen um 0,84 Prozent auf 36,23 Euro. Das Börsenbarometer Dax verbesserte sich um 0,59 Prozent auf 4 283,22 Punkte.

"Pischetsrieder hat weiteres Sparpotenzial angekündigt und der Eurokurs hat weiter nachgegeben. Das sind Nachrichten, die den Autowerten heute helfen", begründete ein Händler das Plus bei VW. Zudem rückten die Autowerte - die ja im vergangenen Jahr nicht zu den Lieblinge der Börse gehörten -vor der Autoshow in Detroit stärken in den Fokus der Anleger.

VW-Chef Pischetsrieder sieht auch nach dem Ende des laufenden Sparprogramms "Formotion" noch ein Mrd.-Sparpotenzial bei Europas größtem Autobauer. "Das kann nicht 2005 zu Ende sein", sagte Pischetsrieder am Mittwoch am Rande der Automesse in Los Angeles. Enormes Potenzial sieht er insbesondere bei der Optimierung von Prozessabläufen. Mit "Formotion" will VW im laufenden Jahr rund drei Mrd. Euro einsparen. Der Markt erwarte für VW in 2005 einen operativen Gewinn von 500 Mill. bis 2,0 Mrd. Euro, hieß es bei Alpha. Pischetsrieder habe aber nur eine Verbesserung der Ergebnisse in Aussicht gestellt ohne konkrete Zahlen zu nennen, so die Bank.

BMW ist offensichtlich gut gestartet: Die neue Dreier-Reihe des Autokonzerns hat nach Informationen der "Automobilwoche" auf dem amerikanischen Markt bereits vor dem Verkaufsstart eine ungewöhnlich hohe Resonanz erreicht. Obwohl das neue Modell erst am 6. Mai in den USA startet und zunächst nur zwei Modelle angeboten werden, gibt es bei den amerikanischen BMW-Händlern schon jetzt mehr als 40 000 Vorbestellungen. "Dies ist ein guter Start für BMW und extrem wichtig", urteilten die Experten der Steubing AG.

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