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28.11.2017

12:58 Uhr

Betreiber von „Sport1“

Übernahmeangebot beflügelt Constantin-Aktien

Die Aktien des Betreibers des Senders „Sport1“ sind nach einem Übernahmeangebot des Schweizer Unternehmers Bernhard Burgener in die Höhe geschossen. Der Machtwechsel soll über 150 Millionen Euro kosten.

Das Geld für das Constantin-Angebot hat sich der Schweizer Unternehmer extern besorgt. dpa

Bernhard Burgener

Das Geld für das Constantin-Angebot hat sich der Schweizer Unternehmer extern besorgt.

MünchenDie bevorstehende Übernahme von Constantin Medien durch den Schweizer Unternehmer Bernhard Burgener hat die Aktien des Betreibers des Spartensenders „Sport1“ beflügelt. Burgener will sein Firmengeflecht neu ordnen und hat ein Angebot für Constantin Medien über 2,30 Euro je Aktie vorgelegt. Insgesamt würde ihn die Übernahme der restlichen Anteile 151 Millionen Euro kosten.

Damit kämen Sport 1 und die Produktionsfirma Plazamedia wieder mit dem Sport-Vermarkter Team und Constantin Film zusammen, die der schweizerischen Highlight Communications gehören. Constantin-Aktien stiegen am Dienstag um mehr als acht Prozent auf 2,26 Euro.

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Das Übernahmeangebot kommt von der Highlight Communications AG, die bis vor kurzem noch eine Tochter von Constantin Medien war. Durch eine Kapitalerhöhung bei Highlight hatte diese aber die Mehrheit verloren. Mit der Neuordnung wolle Burgener „lähmende Blockaden (...) endgültig hinter sich lassen“, hieß es in einer Mitteilung. Er spielt damit auf den Machtkampf mit dem ehemaligen Constantin-Aufsichtsratschef Dieter Hahn an, der noch rund 20 Prozent der Anteile besitzt. Ob er auf das Kaufangebot eingeht, ist offen.

Das Geld für das Constantin-Angebot hat sich Burgener extern besorgt. Der Luzerner Treuhändler Alexander Studhalter ist für 32 Millionen Euro bei der von Burgener beherrschten und in Zürich börsennotierten Highlight Event & Entertainment eingestiegen und hat ihr zudem einen Kredit über 51 Millionen Euro gewährt. Highlight Event hält 25 Prozent an der Highlight Communications und knapp 30 Prozent an Constantin Medien.

Von

rtr

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