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21.07.2016

11:30 Uhr

Bier-Aktie

Afrikageschäft schwächt SABMiller

Vor der Megafusion mit der Nummer eins der Branche, Anheuser-Busch Inbev, schwächelt der Umsatz der Briten. Eine schwache Konjunktur auf dem schwarzen Kontinent und schärfere Konkurrenz sorgen für Druck bei der Brauerei.

Bei der bevorstehenden Fusion wird jedes dritte Bier aus ihrem Hause kommen. AFP; Files; Francois Guillot

Biermarken der beiden Fusionisten

Bei der bevorstehenden Fusion wird jedes dritte Bier aus ihrem Hause kommen.

Probleme in Afrika machen der Groß-Brauerei SABMiller vor der milliardenschweren Fusion mit dem Weltmarktführer Anheuser-Busch Inbev zu schaffen. Der Umsatz fiel im abgelaufenen Quartal bis Ende Juni um vier Prozent, wie das britische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. In Afrika spürt der Konzern die Konjunkturschwäche in mehreren Ländern und eine schärfere Konkurrenz. Die Papiere der Briten indes reagierten nur gerinfügig auf die Meldung. In London notierten die Aktien 0,2 Prozent fester.

Am Mittwoch hatte die US-Regierung die 107 Milliarden Dollar schwere Übernahme von SABMiller durch Anheuser-Busch Inbev genehmigt. Allerdings knüpfte das Justizministerium die Erlaubnis an Auflagen. So muss sich Anheuser-Busch unter anderem vom gesamten US-Geschäft von SABMiller trennen.

Der Mega-Deal in der Bierbranche soll in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne gehen. Zusammen werden die Firmen weltweit mehr als jedes dritte Bier brauen. Zu Anheuser-Busch gehören unter anderem Marken wie Beck's, Budweiser und Corona, zu SABMiller Castle Lager, Peroni und Grolsch.

Von

rtr

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