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12.01.2005

19:03 Uhr

Aktien

Bis Ende März stehen in Deutschland fünf Börsengänge an

Das Klima für Börsengänge in Deutschland wird freundlicher. Bereits im ersten Quartal könnten fünf bis sechs Unternehmen an den Markt drängen, erfuhr das Handelsblatt aus Bankenkreisen.

FRANKFURT. Im gesamten abgelaufenen Jahr 2004 gingen in Deutschland lediglich sechs Unternehmen an die Börse. Darunter waren mit der Postbank und dem Betreiber von Kassen- und Geldautomatensystemen, Wincor Nixdorf, lediglich zwei größere Neuemissionen.

Allerdings dürften auch die ersten Börsengänge in diesem Jahr eher bescheiden ausfallen. Für Anfang Februar ist die Emission des Biotechnologieunternehmens Paion mit einem Wert von 60 bis 70 Millionen Euro geplant. Bis Ende März sollen darüber hinaus die Solarenergiewerte Conergy und PV Crystalox Solar an den Markt kommen. Unklar ist, ob der Börsengang des Sensorenherstellers Sick noch im ersten Quartal oder erst im April stattfinden wird.

Abgesehen von Paion dürften die übrigen Neuemissionen ein Volumen von jeweils 100 bis 150 Millionen Euro erreichen. Deutlich größer würde der Börsengang von Premiere ausfallen, der nach Informationen aus Finanzkreisen für den Zeitraum März bis Mai geplant ist. Die Schätzungen des Volumens dieser Neuemission beginnen bei 500 Millionen Euro. Damit wäre der Börsengang von Premiere der größte seit dem der Postbank im Sommer 2004.

Bis Ende Dezember rechnen die meisten deutschen Investmentbanker mit zehn bis 15 Börsengängen. Darunter sind auch weitere Großplatzierungen wie MTU, Arcor, Cognis, der Springer Fachverlag und Talanx. Allerdings könnten einige dieser Unternehmen auch direkt verkauft werden.

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