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27.12.2012

09:41 Uhr

Blackberry-Hersteller

RIM-Aktie erholt sich nach Kursabsturz

Kaum hatte Blackberry-Hersteller RIM seine Quartalszahlen vorgelegt, ging es für die Aktie des Konzerns abwärts. Nach einem Wertverlust von über 23 Prozent an einem Tag geht es für die Titel wieder aufwärts.

RIM verzeichnete nach der Verkündung der Quartalszahlen Ende vergangener Woche einen Kurssturz. Reuters

RIM verzeichnete nach der Verkündung der Quartalszahlen Ende vergangener Woche einen Kurssturz.

Nach ihrem massiven Kursverlust Ende vergangener Woche ist die Aktie des angeschlagenen Blackberry-Herstellers Research In Motion Ltd. zuletzt wieder um mehr als elf Prozent gestiegen. Der Kurseinbruch nach Vorlage der Quartalszahlen hatte etwa ein Viertel des Marktwertes vernichtet. Die Titel kletterten am Mittwoch zum Börsenschluss in New York um 11,5 Prozent auf 11,83 Dollar. Das war der stärkste Kursanstieg innerhalb eines Handelstages seit dem 23. November. Seit Jahresbeginn hat der RIM-Kurs 18,5 Prozent verloren.

Der Quartalsverlust von RIM fiel zwar niedriger als erwartet aus, das Unternehmen zeigte sich bei der Vorlage der Zahlen Ende vergangener Woche jedoch über die sinkenden Servicegebühren besorgt. RIM-Vorstandschef Thorsten Heins sagte, Nutzer im unteren Marktsegment würden in Zukunft „keine oder weniger Serviceumsätze” einbringen. Die Service-Erlöse sind die profitabelste Einnahmequelle von RIM. Die Aktie brach daraufhin um 23 Prozent ein, gefolgt von einem Minus von 2,7 Prozent am nächsten Handelstag.

Anleger dürften die Auswirkungen der Änderung auf den Gewinn je Aktie überschätzt haben, sagte Kevin Smithen, Analyst von Macquarie Securities USA Inc. in New York, am Donnerstag.

„Wir glauben, dass die Äußerungen von CEO Heins zu den Änderungen bei den Service-Plänen aus dem Zusammenhang gerissen wurden, und dass die Folgen dieser Änderungen auf den Gewinn je Aktie nicht so hoch sind wie befürchtet”, erklärte Smithen weiter. „Die Aktie war nach der Zahlenvorlage zum Großteil überverkauft.”

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