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05.06.2012

09:11 Uhr

Blackberry-Hersteller

RIM-Aktie fällt und fällt

Der Aktienkurs des Blackberry-Hersteller RIM ist gefallen, und das Unternehmen lässt bereits „strategische Optionen“ ausloten. Für Beobachter ist das ein Prozess, bei dem am Ende der Verkauf stehen dürfte.

Research in Motion steckt in der Krise. Reuters

Research in Motion steckt in der Krise.

MontréalDer Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) rutscht immer tiefer in die Krise. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel am Montag an der Börse von Toronto um mehr als sechs Prozent und landete nur knapp über der Schwelle von zehn Dollar - bei 10,03 Dollar. An der US-Technologiebörse Nasdaq notierte die RIM-Aktie zum Börsenschluss bei 9,66 Dollar und damit rund 5,8 Prozent niedriger als am Freitag.

Damit setzte sich der seit Tagen andauernde Verfall des Kurses weiter fort. Seit einer Verlustwarnung des Unternehmens Ende Mai rutschte er um fast 15 Prozent ab. Mittlerweile hat die Aktie den niedrigsten Wert seit 2003 erreicht.

RIM tut sich schwer gegen die Konkurrenz von Apple und Google. Das Unternehmen, das seit Ende Januar vom früheren Siemens-Manager Thorsten Heins geleitet wird, will bis Ende 2013 eine Milliarde Dollar sparen und eine „bedeutende“ Anzahl Stellen streichen. RIM lässt zudem von Unternehmensberatern seine „strategischen Optionen“ ausloten - für Beobachter der Beginn eines Prozesses, an dem am Ende der Verkauf stehen dürfte

Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

05.06.2012, 10:37 Uhr

Früher wurden die Blackberrys aufgrund der Verschlüsselung von vielen Managern gekauft, auf Druck verschiedener Regierungen musste die Verschlüsselung offengelegt werden nun produziert RIM eben nur noch gewöhnliche Handys wie alle anderen Anbieter auch. So ist es eben wenn man glaubt der Amerikanische und Indische Markt ist so wertvoll, dass man sich den Druck dieser Regierungen beugen muss, das Resutat sehen sie jetzt.

mobileconsultant

07.06.2012, 09:12 Uhr

Auch wenn ich die Aussage unterstütze, dass Ergebnisse von Regierungsinterventionen für Unternehmen immer wieder zu katastrophalen Folgen führt und das auch bewusst in kauf bzw gewollt ist, so ist die Aussage dass RIM die Verschlüsselung veröffentlicht hat, faktisch falsch. Vielmehr wird der Traffik, der über das NOC geht in die entsprechenden Länder rerootet und an den Internetgateways entsprechend des gesamten Internetverkehrs gefiltert und zensiert. Diese Art von Gerüchten das RIMs Datenverkehr mitlesbar ist, führten in der vergangenheit zu falschen Unternehmensentscheidungen was den Einsatz von sicheren mobilen Lösungen betrifft. Schade. Ein unabhängiger Berater

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