Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.05.2014

07:51 Uhr

Börse Frankfurt

China-Aktien sind schlechtes Geschäft

ExklusivEine größtenteils miserable Kursentwicklung und gravierende Unregelmäßigkeiten – das ist die Bilanz chinesischer Börsengänge in Deutschland, wie eine Analyse von Handelsblatt Live zeigt.

Für deutsche Anleger waren China-Aktien oft eine Enttäuschung. dpa

Für deutsche Anleger waren China-Aktien oft eine Enttäuschung.

FrankfurtDie Aktienkurse der 15 im Frankfurter Prime Standard notierten Unternehmen aus China gaben seit ihrer Erstnotiz im Schnitt um rund 40 Prozent nach. Der Börsenwert reduzierte sich um knapp 1,5 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Handelsblatt Live.

Angefacht wurden die Kursverluste von Unstimmigkeiten in der Buchführung. In den vergangenen Wochen hatten mehrere Unternehmen die Veröffentlichung ihrer Bilanzen verschoben, etwa der Sportartikelhersteller Ming Le Sports und der Spezialglasmacher China Specialty Glass. Zuletzt warnte der Bambusproduzenten Asian Bamboo seine Anleger überraschend vor einem Verlust von 200 Millionen Euro.

„Die meisten chinesischen Firmen haben an der Börse nichts zu suchen“, sagt Daniel Bauer von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK).  Erst im vergangenen März hatte die Deutsche Börse eine Kooperationsvereinbarung mit der Bank of China abgeschlossen, um chinesischen Unternehmen und Anlegern den Zugang zum deutschen Kapitalmarkt zu verschaffen – auch per Börsengang. 

Handelsblatt Live“ ist eine dreimal täglich aktualisierte Digitalzeitung, die über eine App für iPad und Android verbreitet wird.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×