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24.05.2013

18:43 Uhr

Börsenabschied

Höhere Abfindung für letzte Douglas-Aktionäre

Grund zur Freude für die verbliebenden Douglas-Aktionäre: Sie können im Zuge des Abschieds des Handelsriesen von der Börse eine höhere Abfindung als zunächst gedacht erwarten. Darüber entschieden wird nächste Woche.

Verbliebende Douglas-Aktionäre erwartet eine höhere Abfindung als erwartet. dapd

Verbliebende Douglas-Aktionäre erwartet eine höhere Abfindung als erwartet.

DüsseldorfDie verbliebenen Douglas-Aktionäre können im Zuge des Abschieds des Handelsriesen von der Börse eine höhere Abfindung einstreichen. Die Barabfindung solle von den eigentlich geplanten 37,64 Euro je Aktie auf 38,00 Euro je Anteilsschein in die Höhe geschraubt werden, teilte eine Gesellschaft des Finanzinvestors Advent Douglas nach Angaben des Konzerns mit. Ein entsprechender Antrag solle bei der Hauptversammlung in der kommenden Woche eingebracht werden, hieß es in einer Pflichtmitteilung weiter.

Bereits im Rahmen des ursprünglichen Übernahmeangebots hatte Advent 38 Euro je Aktie gezahlt. Der Finanzinvestor hatte damit deutlich über 95 Prozent der Anteilsscheine eingesammelt - dies macht einen „Squeeze-out“ möglich, das Hinausdrücken der Minderheitsaktionäre über eine Barabfindung.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Der Handelskonzern mit seinen Douglas-Parfümerien, Christ-Schmuckgeschäften, Hussel-Confiserien und Thalia-Buchhandlungen kehrt der Börse damit endgültig den Rücken. Douglas schlage ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf, hatte Douglas-Chef Henning Kreke bereits angekündigt. Mit einer neuen und stabilen Eignerstruktur - neben Advent umfasst diese auch die Gründerfamilie Kreke - solle die Gruppe ihre Marktposition „ohne den Blick auf eine kurzfristige Quartalsdenke“ stärken.

Von

rtr

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