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05.11.2015

13:10 Uhr

Börsendebüt

Steilmann holpert über das Parkett

Schon vor dem Börsengang musste der Modehändler Steilmann seine Ambitionen deutlich drosseln. Auch das Debüt selbst verlief holprig. Der Preis der Anteilsscheine hielt sich nur mit Mühe über dem Ausgabepreis.

Der Modehändler Steilmann musste die Erwartungen an den Börsengang herunterschrauben. Investoren ließen sich kaum für die Aktie begeistern. IMAGO

Wachstumskurs ausgebremst

Der Modehändler Steilmann musste die Erwartungen an den Börsengang herunterschrauben. Investoren ließen sich kaum für die Aktie begeistern.

Frankfurt/MainDas Börsendebüt des Bekleidungsunternehmens Steilmann ist am Donnerstag holprig verlaufen. Der erste Xetra-Kurs lag mit 3,60 Euro etwas über dem Ausgabepreis von 3,50 Euro für die 2,5 Millionen Aktien. Anschließend ging es aber bis auf 3,452 Euro nach unten. Zuletzt lag der Kurs wieder etwas über dem Emissionspreis.

Bereits beim Gang an die Börse musste die Steilmann mehrfach Abstriche machen. Mitte Oktober war die anfänglich geplante Zahl von 19,5 Millionen Anteilscheinen bereits auf 14,4 Millionen reduziert worden.

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Der Modehändler Steilmann muss bei seinem Börsengang noch eine Kröte schlucken. Mangels Investoren dürfte er weniger als ein Zehntel des geplanten Erlöses einbringen. Die Adler-Übernahme bleibt noch Zukunftsmusik.

Die bisherigen Eigentümer, mehrere italienische Familien und Unternehmer, wollten im Zuge des Börsengangs keine Anteile abgeben. Das Unternehmen mit Sitz in Bergkamen, dem unter anderem die Mehrheit an der börsennotierten Adler Modemärkte AG gehört, hatte im vergangenen Jahr den Umsatz um gut ein Fünftel auf knapp 900 Millionen Euro gesteigert und operativ 53,3 Millionen Euro verdient.

Von

dpa

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