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19.01.2006

10:02 Uhr

Börsendebut

Bavaria Industriekapital verlangt 26 Euro pro Aktie

Die Aktien der nächste Woche an die Börse strebenden Münchener Beteiligungsfirma Bavaria Industriekapital kosten je 26 Euro.

HB FRANKFURT. Der Ausgabepreis liege damit am oberen Ende der von 22 bis 26 Euro reichenden Preisspanne, teilte die den Börsengang begleitende Concord Effekten am Donnerstag mit. Inklusive Mehrzuteilungsoption bietet Bavaria 575 000 Aktien zur Zeichnung an, wovon 500 000 Stück aus einer Kapitalerhöhung stammen. Das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf bis zu knapp 15 Mill. Euro.

Die Erstnotiz im Wachstumssegment Entry Standard für kleine und mittelgroße Unternehmen ist für den 26. Januar geplant. Bavaria wäre damit bereits das dritte Unternehmen, das in diesem Jahr den Schritt an die Börse wagt.

Mit den Einnahmen aus der Börsennotiz will Bavaria den Kauf größerer Beteiligungen stemmen. Der Börsenaspirant übernimmt vor allem sanierungsbedürftige Firmen, um sie rentabel zu machen und einige Jahre später Gewinn bringend zu verkaufen. Die 2002 gegründete Beteiligungsgesellschaft hat derzeit 10 Firmen im Portfolio, darunter den Autozulieferer Paulmann & Crone und den Küchenhersteller Alma. Als Wettbewerber sieht Bavaria die im Kleinwerteindex SDax gelistete Arques Industries.

Bei vollständiger Platzierung befinden sich nach dem Börsengang 28,4 Prozent der Bavaria-Anteile im Streubesitz, rund zwei Drittel verbleiben beim Management.

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