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03.02.2011

01:54 Uhr

Börsengang am Freitag

Aktien von Derby Cycle kosten 12,50 Euro

Den Auftakt bei den Börsengängen macht in diesem Jahr der Fahrradhersteller Derby Cycle. In der Vergangenheit hatten Anleger mit Produzenten von Drahteseln nicht viel Glück

Vorstand Mathias Seidler will Derby Cycle an die Börse bringen. Quelle: DAPD

Vorstand Mathias Seidler will Derby Cycle an die Börse bringen.

Reuters/ben FRANKFURT/NEW YORK. Der norddeutsche Fahrradhersteller Derby Cycle hat auf dem Weg zur Börse die Zielgerade erreicht. Am Mittwoch legte die Cloppenburger Firma den Ausgabepreis für ihre Aktien mit 12,50 Euro am unteren Ende der von 11,50 bis 15,50 Euro reichenden Zeichnungsspanne fest.

Die Aktien sollen am Freitag erstmals in Frankfurt gehandelt werden - womit Derby Cycle der erste Neuzugang auf deutschen Kurszetteln in diesem Jahr wäre. Als Bruttoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung fließen Derby Cycle 18,8 Millionen Euro zu.

Im Jahr 2004 versuchten sich die Mitteldeutsche Fahrradwerke mit einem Börsengang. So richtig glücklich wurden die Anleger mit den Papieren nicht. Der Emissionspreis betrug 9,25 Euro. Heute steht der Kurs rund 65 Prozent tiefer bei 3,45 Euro.

Nur wenige Tage nach dem Fahrradhersteller will die Stuttgarter Softwarefirma RIB folgen. Andere Unternehmen wie der Wäsche-Hersteller Schiesser, die Reederei Hapag-Lloyd oder der hessische Verbindungstechnik-Spezialist Norma wollen 2011 ebenfalls an die Börse gehen und haben sich für ein Initial Public Offering (IPO) schon in Stellung gebracht.

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