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30.03.2011

02:14 Uhr

Börsengang

Apollo streicht 565 Millionen Dollar ein

Wegen der Finanzkrise hatte der Finanzinvestor Apollo im Jahr 2008 seine Börsenpläne nicht weiter verfolgt. Jetzt sendet das Unternehmen beim Börsengang positive Zeichen an seine Branche.

Den Schritt an die Börse macht nun auch Apollo. Quelle: dapd

Den Schritt an die Börse macht nun auch Apollo.

New YorkDer US-Finanzinvestor Apollo Management nimmt bei seinem Börsengang gut 565 Millionen Dollar ein. Das Unternehmen gab am Dienstag Aktien am oberen Ende der Preisspanne von 17 bis 19 Dollar aus. Gemessen an diesem Preis ist Apollo insgesamt knapp sieben Milliarden Dollar wert.

Apollo selbst verkauft mit 21,5 Millionen Aktien rund 19 Prozent mehr als zunächst geplant. Andere Anteilseigner geben zudem 8,3 Millionen Titel ab. Apollo verwaltet Anlagen über 67,6 Milliarden Dollar und zeigte Finanzkreisen zufolge auch Interesse an der maroden Landesbank WestLB.

Branchenexperten werteten den Ausgabepreis als ermutigendes Zeichen für andere Unternehmen der Branche, die einen Börsengang anpeilen.

Erste Schritte zum Börsengang hatte Apollo bereits 2008 eingeleitet, diese dann aber wegen der Finanzkrise auf Eis gelegt. 2009 nahm Apollo die Pläne wieder aus der Schublade.

Apollo folgt mit seinem Gang aufs Parkett dem Beispiel der Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts & Co und Blackstone, deren Aktien bereits an der Börse gehandelt werden. Als nächstes könnte der Rivale Carlyle folgen.

Von

rtr

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