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11.04.2012

07:50 Uhr

Börsengang

Carlyle könnte 800 Millionen Dollar einnehmen

Die US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle könnte rund 800 Millionen Dollar bei der Erstemission ihrer Aktien einnehmen. Carlyle will rund zehn Prozent seiner Anteile auf den Markt bringen.

Der Handelssaal der New Yorker Börse. AFP

Der Handelssaal der New Yorker Börse.

New YorkDie US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle könnte Kreisen zufolge bei ihrem bevorstehenden Börsengang bis zu 800 Millionen Dollar einnehmen. Die Vermarktung der Emission könnte bereits in der kommenden Woche starten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag.

Insgesamt strebe Carlyle eine Bewertung zwischen 7,5 bis acht Milliarden Dollar an. Wie Anfang April aus Unterlagen hervorging, die die Gesellschaft bei den Behörden einreichte, sollen zunächst zehn Prozent der Firma verkauft werden, womit sich Erlöse zwischen 750 und 800 Millionen Dollar ergeben. Carlyle lehnte eine Stellungnahme ab.

Der angestrebte Börsenwert von Carlyle entspräche nur ungefähr der Hälfte des Konkurrenten Blackstone, der derzeit mit 16,5 Milliarden Dollar bewertet wird. Blackstone ist 2007 mit einer Marktkapitalisierung von rund 29 Milliarden Dollar an die Börse gegangen. Die Gesellschaft verwaltete per Ende 2011 ein Portfolio von 166 Milliarden Dollar, Carlyle derzeit von etwa 147 Milliarden Dollar.

Kontrolliert wird Carlyle von eigenen Managern sowie der Investmentfirma Mubadala Development aus Abu Dhabi und der kalifornischen Pensionsfonds-Gesellschaft CalPERS. Der Erlös aus dem Börsengang soll zur Rückzahlung von Schulden, für laufende Kosten sowie für Übernahmen eingesetzt werden.

Von

rtr

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