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04.01.2016

12:07 Uhr

Börsengang in Mailand

Ferrari-Aktie startet im Minus

Der Sportwagenbauer Ferrari legt bei seinem Börsengang in Mailand einen schwachen Start hin. Die Aktien notieren 3,5 Prozent unter ihrem Einstiegskurs. Aktionäre dürfen sich aber auf eine Dividende freuen.

Ein Formel-1-Sportwagen vor der Mailänder Börse. Reuters

Börsendebüt

Ein Formel-1-Sportwagen vor der Mailänder Börse.

MailandBei ihrem Debüt an der Mailänder Börse haben Aktien von Ferrari am Montag nachgegeben. Die Papiere des italienischen Sportwagenbauers fielen auf bis zu 41,50 Euro und lagen damit 3,5 Prozent unter ihrem Eröffnungskurs von 43 Euro.

An der Wall Street, wo die Titel bereits seit drei Monaten gehandelt werden, hatten Ferrari am Donnerstag bei 48 Dollar geschlossen. Seit dem Handelsstart in den USA haben die Aktien gut 15 Prozent eingebüßt.

Die bisherige Mutter Fiat Chrysler hatte etwa zehn Prozent der Ferrari-Anteile im Herbst an Investoren verkauft. Mit dem Verkauf hatte der italienisch-amerikanische Konzern im Oktober an der Wall Street 893 Millionen Dollar eingenommen.

Die größten deutschen Börsengänge seit 2000

Platz 12

Schaeffler

Erstnotiz: 09.10.2015
Branche: Autozulieferer/Industrie
Erwarteter Bruttoerlös: 937,5 Millionen Euro (ursprünglich geplant: 2,5 bis 3 Milliarden Euro)

Platz 11

Scout24

Erstnotiz: 01.10.2015
Branche: Internetdienstleistungen
Erwarteter Bruttoerlös: etwa 1,2 Milliarden Euro (ursprünglich geplant 1,63 Milliarden Euro)

Platz 10

Rocket Internet

Erstnotiz: 01.10.2014
Branche: Firmenbeteiligungen/Start-up Inkubator
Bruttoerlös: 1,4 Milliarden Euro

Platz 9

Telefonica Deutschland

Erstnotiz: 29.10.2012
Branche: Mobilfunk
Bruttoerlös: 1,45 Milliarden Euro

Platz 8

Deutsche Postbank

Erstnotiz: 22.06.2004
Branche: Finanzdienstleistungen
Bruttoerlös: 1,5 Milliarden Euro

Platz 7

Covestro

Erstnotiz: 6. Oktober 2015 (ursprünglich geplant 2. Oktober)
Branche: Kunststoff/Chemie
Erwarteter Bruttoerlös: 1,5 Milliarden Euro (ursprünglich geplant 2,5 Milliarden Euro)

Platz 6

Tognum

Erstnotiz: 30.06.2007
Branche: Autozuliefer/Industrie
Bruttoerlös: 2,01 Milliarden Euro

Platz 5

T-Online

Erstnotiz: 17.04.2000
Branche: Internetdienstleister/Kommunikation
Bruttoerlös: 2,87 Milliarden Euro

Platz 4

Uniper

Erstnotiz: 12.09.2016
Branche: Energie
Bruttoerlös: 3,67 Milliarden Euro

Platz 3

Innogy

Erstnotiz: 7.10.2016
Branche: Energie
Bruttoerlös: 5 Milliarden Euro

Platz 2

Infineon

Erstnotiz: 13.3.2000
Branche: Halbleiter
Bruttoerlös: 6,07 Milliarden Euro

Platz 1

Deutsche Post

Erstnotiz: 19.11.2000
Branche: Logistik
Bruttoerlös: 6,25 Milliarden Euro

Quelle

Quelle: Unternehmen, Reuters

Die restlichen 80 Prozent verteilte der italienische Autobauer zum Jahreswechsel an seine eigenen Aktionäre. Piero Ferrari hält weiterhin zehn Prozent an der von seinem Vater Enzo gegründeten Firma, die mit Modellen wie dem "Testarossa" weltweit bekannt wurde.
Ferrari-Chef Sergio Marchionne stellte den Aktionären des Sportwagenbauers, der als einziges Team seit Beginn ununterbrochen in der Formel 1 antritt, eine Dividende in Aussicht. Über die Details müsse aber noch entschieden werden.

Daneben sagte Marchionne, der in Personalunion auch den Autobauer Fiat leitet, dass mehrere Interessenten wegen einer möglichen Fusion mit Fiat angeklopft hätten. Die Offerten seien aber unattraktiv gewesen. Der Turiner Autobauer ist seit längerem auf der Suche nach einem Partner. Bei der Opel-Mutter General Motors (GM) hatte sich Marchionne einen Korb geholt.

Von

rtr

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