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19.05.2015

10:39 Uhr

Credit Suisse

Eigner wollen lieber Aktien als Bar-Dividende

Fast zwei Drittel der Eigner der Schweizer Bank Credit Suisse wählten für das Geschäftsjahr 2014 eine Ausschüttung in Form von Wertpapieren. Das Geldhaus gibt deshalb nun gut 31 Millionen neue Aktien aus.

Die Schweizer Bank Credit Suisse gibt gut 31 Millionen neue Aktien aus. Reuters

Credit Suisse

Die Schweizer Bank Credit Suisse gibt gut 31 Millionen neue Aktien aus.

ZürichDie Credit Suisse -Eigner ziehen eine Ausschüttung in eigenen Aktien einer Bar-Dividende vor. 63,8 Prozent der Aktionäre wählten für das Geschäftsjahr 2014 eine Ausschüttung in Form von neuen Aktien der Credit Suisse, teilte die Schweizer Bank am Dienstag mit.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

Zu diesem Zweck gebe das Geldhaus gut 31 Millionen neue Aktien aus. Dies entspreche 1,9 Prozent des Kapitals. Der Ausgabepreis der neuen Aktien betrage 23 Franken und liegt damit unter dem letzten Kurs.

Die übrigen Aktionäre erhalten 0,70 Franken je Titel in bar.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Ingo Weiß

19.05.2015, 15:21 Uhr

Nur die Kunden der ING DiBa schau(t)en in die Röhre! Die Bank verweigert(e) ihren Depotinhabern das Wahlrecht. Sie müssen die Bardividende schlucken, ob gewollt oder nicht. Das Wahlrecht verweigert die DiBa übrigens bei allen ausländischen Titeln.

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