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10.01.2005

15:15 Uhr

Aktien

Deusche Bank senkt Wachstumsprognose für Halbleiterbranche

Die Deutsche Bank hat trotz sinkender Lagerbestände ihre Umsatzprognosen für die Halbleiterbranche gesenkt.

dpa-afx LONDON. Die Deutsche Bank hat trotz sinkender Lagerbestände ihre Umsatzprognosen für die Halbleiterbranche gesenkt. In einer am Montag in London vorgelegten Studie sagte Analyst Nicolas Gaudois der Branche wegen des erwarteten Preisverfalls um acht bis neun Prozent für 2005 einen Umsatzrückgang um vier bis sechs Prozent voraus.

Angesichts schwacher Fudamentaldaten werde sich frühestens im zweiten Quartal 2005 ihr skeptischer Blick auf die Branche ändern, sagten die Experten voraus. Schaue man nur auf die Aktienkurse und charttechnische Indikatoren, könnte der Philadelphia-Halbleiter-Index hingegen seinen Tiefpunkt bald erreicht haben.

In der Folge empfahlen sie für das erste Halbjahr die ihnen "defensiv" erscheinenden Wert Intersil Microchip oder Xilinx sowie Aktien mit einer erfreulichen Unternehmensgeschichte wie AMD oder Power Integrations . Besonders kritisch blickten sie nach eigenem Bekunden auf Infineon Technologies und Micrel . ARM Holdings und Atmel stuften sie von "Hold" auf "Sell" herab.

Gleichzeitig kürzten sie die Kursziele für Linear Technology , Maxim Integrated und Stmicroelectronics . Mit der Einstufung "Sell" sagt die Deutsche Bank den Aktien für die kommenden zwölf Monate einen Gesamtverlust von mindestens zehn Prozent voraus.

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