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19.03.2012

19:31 Uhr

Deutsche Bank

Abfindung für Postbank-Aktionäre unter Börsenkurs

Die Deutsche Bank besitzt mittlerweile nahezu alle Anteilsscheine an der Postbank. Für die verbliebenen Kleinaktionäre soll es eine Abfindung geben, die geringer ausfallen könnte als zuletzt an der Börse erwartet.

Eine Postbank-Filiale. Das Netz gehört mittlerweile der Deutschen Bank. dpa

Eine Postbank-Filiale. Das Netz gehört mittlerweile der Deutschen Bank.

FrankfurtDie verbliebenen Kleinaktionäre der Deutschen Postbank müssen sich auf Verluste einstellen, wenn sie ihre Papiere an die Deutsche Bank verkaufen. Die von Wirtschaftsprüfern für gut geheißene Abfindung, die die Deutsche Bank ihnen bietet, liegt mit 25,18 Euro um 13 Prozent unter dem aktuellen Aktienkurs, der in den vergangenen Wochen angesichts der Abfindungs-Spekulationen bis auf 29,42 Euro gestiegen war.

Die Abfindung richtet sich nach dem Durchschnittskurs der Aktie in den vergangenen Monaten. Alternativ können die Postbank-Aktionäre eine Garantiedividende von 1,89 Euro je Anteilsschein wählen. Vorstand und Aufsichtsrat der Postbank wollen einer Mitteilung vom Montag zufolge am 30. März entscheiden, ob sie dem Beherrschungsvertrag mit der Deutschen Bank zustimmen, der die Pflichtofferten ausgelöst hatte.

Die Deutsche Bank hält nach eigenen Angaben 93,7 Prozent an der Postbank, nachdem ihr die restlichen Aktien der Deutschen Post Ende Februar zugefallen waren. Das reicht aber noch nicht, um die restlichen Kleinaktionäre der Postbank hinauszudrängen. In diesem Fall müsste die Deutsche Bank ein weiteres Abfindungsangebot vorlegen.

Von

rtr

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