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30.06.2016

10:56 Uhr

Deutsche-Bank-Aktie

Und wieder ein neues Rekordtief

Für Anleger werden Aktien des größten deutschen Geldhauses zum Schnäppchen. Seit dem Amtsantritt von Vorstandschef John Cryan befindet sich der Kurs auf Talfahrt. Diesmal ist der Grund der nicht bestandene US-Stresstest.

Der Blick auf den Aktienkurs des Unternehmens bereitet wenig Freude. AFP; Files; Francois Guillot

Deutsche-Bank-Vorstandschef John Cryan

Der Blick auf den Aktienkurs des Unternehmens bereitet wenig Freude.

FrankfurtAktionäre strafen die Deutsche Bank für das Scheitern beim jährlichen Bankenstresstest in den USA ab. Die Aktien des größten deutschen Geldhauses fielen am Donnerstag an der Frankfurter Börse um bis zu 4,8 Prozent auf ein Rekordtief von 12,05 Euro.

Die amerikanische Notenbank lehnte die eingereichten Kapitalpläne der US-Sparte der Deutschen Bank bereits zum zweiten Mal ab. Die Aufseher äußerten Zweifel am Risikomanagement des Instituts, nicht an der Finanzausstattung. „Die Nachrichten aus den USA kommen nicht gut an“, sagte ein Aktienhändler. Ein anderer fügte hinzu: „Ein neuer Tag mit einer neuen negativen Geschichte für die Deutsche Bank.“

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Der US-Investor hat ein Faible dafür, von fallenden Kursen zu profitieren. So machte er es einst mit dem britischen Pfund. Jetzt hat sein Fonds gegen die Deutsche Bank gewettet – und ist damit nicht allein.

Seit Jahresanfang gaben die Papiere damit um etwa 40 Prozent nach. Wenig tröstlich ist es da, dass auch die US-Sparte der spanischen Großbank Santander den Stresstest der Fed nicht bestand und damit das dritte Jahr hintereinander scheiterte. Santander-Aktien fielen an der Madrider Börse um 3,2 Prozent auf 3,37 Euro. Die Analysten von Morgan Stanley senkten ihr Kursziel für die Santander-Titel auf 4,40 Euro von 4,80 Euro.

In den Abwärtsstrudel gerieten auch andere Großbanken in Europa. Unicredit verloren mehr als fünf Prozent und trugen die rote Laterne im europäischen Bankenindex, der mehr als zwei Prozent nachgab.

Von

rtr

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