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29.01.2015

17:19 Uhr

Deutsche Bank

Investmentbanking bleibt Fluch und Segen

VonNiklas Dopheide

Mit einem Jahresgewinn von fast zwei Milliarden Euro in 2014 überrascht die Deutsche Bank die Märkte. Das Investmentbanking sorgt für starke Zahlen. An der Börse reagierten die Anleger begeistert.

Die Deutsche Bank sendet mit den guten Zahlen, positive Signale an den Markt. 2015 kommen dennoch weitere Herausforderungen auf das Institut zu. dpa

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt

Die Deutsche Bank sendet mit den guten Zahlen, positive Signale an den Markt. 2015 kommen dennoch weitere Herausforderungen auf das Institut zu.

FrankfurtPositive Nachrichten und Zahlen konnte die Deutsche Bank zuletzt selten vermelden. Das Führungsduo Jürgen Fitschen und Anshu Jain steht vor vielschichtigen Herausforderungen. Spekulationen um die zukünftige Ausrichtung des Geldinstitutes und die Verwicklung in tausende Rechtsstreitigkeiten belasten die Bank.

Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal 2014 und dem Jahresabschluss gelingt der Deutschen Bank nun aber eine Überraschung. Der Nettogewinn im vierten Quartal beläuft sich auf 441 Millionen Euro, im gesamten vergangenen Jahr verdiente die Bank 1,7 Milliarden Euro.

Für welche Geldanleger die Börse geeignet ist

Eigenverantwortung

Sie Wissen, dass Sie selbst die Verantwortung für Ihre Geldanlage übernehmen und schieben Verluste nicht auf die Tipps anderer.

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Sie sind gewohnt, einmal getroffene Entscheidungen auch wieder zurückzunehmen, wenn Sie erkennen, dass sie falsch waren.

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Sie lassen sich nicht allzu leicht durch die Stimmung anderer anstecken und folgen niemals blindlings Empfehlungen, ohne sie selbst zu hinterfragen.

Vermögen

Sie verfügen über genügend liquide Mittel neben Ihrer Anlage an der Börse, um auch unvorhergesehene Probleme lösen zu können, ohne sofort auf Ihr angelegtes Geld zurückgreifen zu müssen (Faustregel: zwei Monatsgehälter als Reserve)

Quelle: Börse für Dummies

Diese Meldung kam an der Börse gut an. In der Spitze stiegen die Aktien der Bank am Donnerstag um drei Prozent an. Gegen Mittag notierten die Papiere bei 25,83 Euro und einem Plus von 2,7 Prozent. Für Ingo Frommen, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), resultiert diese Überraschung aus drei Faktoren. „Erstens war der Aufwand für die Rechtsstreitigkeiten geringer als erwartet.“

Ein weiterer Faktor ist der starke Gewinn der Investment-Banking Sparte. „Zweitens war das Kerngeschäft des Investmentbankings, unter anderem das Fixed-Income Geschäft in diesem Quartal erfolgreich“, kommentiert Frommen die Zahlen.

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