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27.01.2005

11:50 Uhr

Aktien

Deutsche Telekom verlieren nach Zahlen zu Neukunden

Die Aktien der Deutschen Telekom haben nach Veröffentlichung der Zahlen zu Neukunden und DSL-Anschlüssen zu den schwächsten Werten im Dax gezählt. Die Papiere verloren gegen 11.25 Uhr 0,85 Prozent auf 16,36 Euro, während der Index um 0,35 Prozent auf 4 199,51 Punkte verlor.

dpa-afx FRANKFURT. Die Aktien der Deutschen Telekom haben nach Veröffentlichung der Zahlen zu Neukunden und DSL-Anschlüssen zu den schwächsten Werten im Dax gezählt. Die Papiere verloren gegen 11.25 Uhr 0,85 Prozent auf 16,36 Euro, während der Index um 0,35 Prozent auf 4 199,51 Punkte verlor.

Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) schrieb in einer ersten Reaktion: "In Deutschland verzeichnete T-Mobile am Jahresende 27,5 Millionen Kunden - wir hatten mit 27,8 Mill. gerechnet, so dass dies aus unserer Sicht eine leichte Enttäuschung darstellt."

Generell habe das Unternehmen die LRP-Erwartungen leicht übertroffen, hieß es weiter. "Die Anzahl der im Fokus stehenden Mobilfunkkunden lag mit 69,2 Mill. leicht über den von uns erwarteten 68,9 Millionen. Dabei entwickelte sich vor allem T-Mobile USA mit 17,3 Mill. Teilnehmern besser als wir geschätzt hatten (17,1 Mio.)", schrieb Analyst Per-Ola Hellgren. Positiv überraschend sei auch die Zahl der DSL-Anschlüsse gewesen, die mit 6,1 Mill. ebenfalls höher ausgefallen sei als geschätzt (6,0 Millionen), hieß es weiter. Die Entwicklung der Schmalbandanschlüsse sei hingegen im Rahmen der moderaten Erwartungen ausgefallen.

DrKW-Analyst Hannes Wittig bestätigte seine "Buy"-Empfehlung mit dem Ziel von 18,50 Euro und betonte in einer ersten Reaktion, dass die Kundenzahlen ein wenig unter dem Konsens gelegen hätten - aber auf einer Linie mit den DrKW-Erwartungen. DrKW habe beim Kundenzuwachs von T-Mobile in Deutschland statt der 113 000 neuen Verträge 300 000 erwartet. Das verdeutliche den Fokus auf die Marge. Zugleich bleibe das Unternehmen dabei hinter Konkurrenten wie Vodafone oder E-Plus zurück.

Nach einem ersten Blick auf die Kundenzahlen sagte Analyst Werner Stäblein von der BHF-Bank: "Sie gefallen mir, weil T-Mobile die Marge von 40 Prozent für das volle Jahr halten wird." Weniger Kunden bedeuteten eine höhere oder konstante Marge. Zugunsten der Profitabilität hatte sich das Unternehmen bei der Neukundengewinnung gebremst und deshalb im vierten Quartal 113 000 neue Verträge verzeichnet.

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