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17.01.2005

20:18 Uhr

Deutsches Schwergewicht der Immobilienbanken

Eurohypo macht sich fit für die Börse

Der Vorstandsvorsitzende der Eurohypo, Bernd Knobloch, macht die Immobilienbank startklar für die Börse.

HB ESCHBORN. „Wir werden in der zweiten Jahreshälfte für den Kapitalmarkt bereit sein“, sagte Knobloch dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Bisher galt als Termin frühestens Ende 2005. Knobloch will die positive Stimmung nutzen, die derzeit am Markt für solche Aktien herrscht. „Heute sind Immobilienbanken in Mode“, sagte er.

Mit der Eurohypo käme das deutsche Schwergewicht der Immobilienbanken auf den Markt. Das Unternehmen, das 2002 aus den Hypothekenbanken-Töchtern der Deutschen Bank, der Dresdner Bank und der Commerzbank hervorgegangen ist, ist mit einer Bilanzsumme von 221 Milliarden Euro eindeutiger Marktführer. Streng genommen wäre der Gang an die Börse eine Zweitplatzierung, denn heute werden bereits knapp zwei Prozent der Aktien frei gehandelt. Die übrigen Anteile halten die drei Großbanken. Gemessen am aktuellen Aktienkurs ist die Eurohypo am Markt knapp acht Milliarden Euro wert. Insgesamt soll mehr als die Hälfte der Anteile am Markt platziert werden. Letztlich entscheiden aber die drei Großaktionäre über den Börsengang. Die halten sich bislang aber bedeckt.

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