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26.01.2005

09:39 Uhr

Aktien

Die ersten Börsengänge 2005

Mit dem Medikamentenentwickler Paion wagt sich am 10. Februar zum ersten Mal in diesem Jahr ein deutsches Unternehmen an die Börse.

dpa-afx FRANKFURT. Mit dem Medikamentenentwickler Paion wagt sich am 10. Februar zum ersten Mal in diesem Jahr ein deutsches Unternehmen an die Börse. Zwar hat die einstige Chemie-Sparte von Bayer AG, die inzwischen Lanxess heißt, schon für den 31. Januar den Sprung aufs Parkett angekündigt, doch dabei handelt es sich streng genommen nicht um einen "echten" Börsengang. Unter dem Namen Lanxess hat der Bayer-Konzern seine Chemiesparte ausgelagert, und die Aktionäre von Lanxess sind die alten Bayer-Anteilseigner, die für zehn Aktien des Mutterkonzerns je eine Lanxess-Aktie erhalten. Neue Anteile, die aus dem Besitz von Altaktionären oder einer Kapitalerhöhung stammen, können nicht gezeichnet werden.

Der eigentliche Test für den so genannten IPO-Markt - IPO steht für Initial Public Offering oder erstes öffentliches Angebot - ist aber eine Emission wie die von Paion, bei der es auf die Nachfrage der Investoren ankommt. Im vergangenen Jahr trauten sich nur fünf Unternehmen an die Börse, 2003 überhaupt keins. Die beiden größten Börsengänge 2004 waren die Postbank und der Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf .

Als weitere Kandidaten für einen IPO in diesen Jahr werden der Pay-TV-Anbieter Premiere, das Chemieunternehmen Cognis - eine frühere Henkel-Sparte - der Sensorenhersteller Sick und die Internet-Apotheke Doc Morris gehandelt.

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