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10.01.2011

22:32 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 10.01.2011

Advanced Micro Devices

London - Nomura hat AMD von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 8,00 auf 12,00 Dollar angehoben. Der Markt unterschätze die Marktanteilsgewinne des Chipproduzenten im Notebooksegment, das Auftragsvolumen von Apple sowie das Steigerungspotenzial im sonstigen operativen Geschäft, schrieb Analyst Romit Shah in einer Studie vom Montag. Gleichzeitig seien die AMD-Aktien nach der schwachen Kursentwicklung der vergangenen zwölf Monate mittlerweile äußerst günstig bewertet.

Allianz

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Allianz nach der erhöhten Beteiligung an der China Pacific Insurance auf "Add" mit einem Kursziel von 97,00 Euro belassen. Mit der Aufstockung kontrolliere der deutsche Versicherer nun 2,8 Prozent der ingesamt ausstehenden Aktien und 10,4 Prozent der in Hongkong gehandelten H-Aktien, schrieb Analyst Roland Pfänder in einer Studie vom Montag.

Arcelormittal

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Arcelormittal von 27,00 auf 30,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Das Kursziel basiere nun auf den Prognosen für 2012, schrieb Analyst Nik Oliver in einer Branchenstudie vom Montag. Die Stahlkocher dürften Rohstoffpreissteigerungen an ihre europäischen Kunden problemlos weiterreichen können, zusätzliches Preis- und damit Margensteigerungspotenzial gebe es indes nicht. Die Bewertung der meisten Stahlproduzenten sei zudem nicht gerade günstig. Im Zuge der Zahlen zum saisonal starken zweiten Geschäftsquartal sehe er dennoch ein kurzfristiges Kurspotenzial für Arcelormittal, da viele Anleger eine gute Entwicklung auf das Gesamtjahr hochrechnen dürften.

Barclays

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Barclays von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 305,00 auf 338,00 Pence angehoben. Bei der Investmentbank sei in den vergangenen 25 Jahren eine Wachstumsperiode stets von einer Phase der Umstrukturierung abgelöst worden, schrieb Analyst John-Paul Chrutchley in einer Studie vom Montag. Nun stehe wieder ein Unternehmensumbau an, was sich positiv auf den Aktienkurs auswirken dürfte. Die strengeren Eigenkapitalvorschriften (Basel III) und der angekündigte Vorstandswechsel böten den Boden für eine sinnvolle Verschlankung.

BASF

London - Die Citigroup hat das Kursziel für BASF von 60,00 auf 67,00 (Kurs: 57,40) Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Chemiekonzern sollte 2011 vom zunehmenden Engagement in den wachstumsstarken Schwellenländern profitieren, schrieb Analystin Sophie Jourdier in einer Studie vom Montag. Mittlerweile erziele der Konzern 27 Prozent seiner Umsätze außerhalb Nordamerikas und Europas.

Bayer

London - Die Citigroup hat Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 63,00 Euro belassen. Die gute Entwicklung des Chemiesektors dürfte dank des erwarteten globalen Konjunkturwachstums auch 2011 anhalten, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Montag. Während die sichtbaren Fortschritte in der Pharmasparte von Bayer sich erst 2012 positiv auf die Gewinnentwicklung niederschlagen dürften, seien die Bereiche Materialscience und Cropscience hervorragend aufgestellt, um das Konzernwachstum auch 2011 voranzutreiben. Positiv dürften sich dabei vor allem die starke Nachfrage aus Asien sowie die hohen Getreide- und Fruchtpreise bemerkbar machen.

Beiersdorf

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Beiersdorf vor Veröffentlichung vorläufiger Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 46,00 Euro belassen. Sie habe die Aktie jüngst hochgestuft, da sie den kurzfristig schwachen operativen Trend für eingepreist halte, schrieb Analystin Catherine Rolland in einer Studie vom Montag. Es sei positiv, dass sich der Konsumgüterhersteller auf Gesichts- und Körperpflegeprodukte fokussiere und unprofitablere Bereiche abstoße.

Beiersdorf

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat das Kursziel für Beiersdorf von 50,00 auf 40,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Anleger sollten 2011 eine neutrale Haltung zum Konsumgütersektor einnehmen, schrieb Analyst Nic Sochovsky in einer Studie vom Montag. Der Megatrend einer starken Nachfrage in den Schwellenländern habe bereits zu einem deutlichen Bewertungsaufschlag des Segments gegenüber dem Gesamtmarkt geführt. Für Beiersdorf werde das laufende Jahr angesichts steigender Marketinginvestitionen und der umsatzbelastenden Trennung von Bereichen abseits des Kerngeschäfts schmerzhaft.

Beiersdorf

London - Das japanische Analysehaus Nomura hat die Einstufung für Beiersdorf vor der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Er rechne nicht mit Überraschungen, nachdem der Konsumgüterhersteller erst vor einem Monat eine detaillierte Indikation für 2010 sowie seine Ziele für 2011 genannt habe, schrieb Analyst Guillaume Delmas in einer Studie vom Montag. Es gebe Anzeichen einer schrittweisen Erholung und Potenzial für weitere Veränderungen in den kommenden Monaten.

Beiersdorf

BRÜSsel - Der niederländische Finanzkonzern ING hat das Kursziel für Beiersdorf von 40,50 auf 36,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Die neue Unternehmensstrategie des Konsumgüterherstellers dürfte frühestens Ende 2012 erste Früchte tragen, schrieb Analyst Marco Gulpers in einer Studie vom Montag. Darüber hinaus verdränge sie jegliche Übernahmespekulationen für mindestens den gleichen Zeitraum. Gulpers senkte seine Gewinnschätzungen bis 2012 um bis zu 33 Prozent.

Carrefour

DÜSseldorf - Das Bankhaus HSBC hat die Einstufung für Carrefour auf "Neutral" mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Anleger setzten derzeit offenbar auf Lebensmittel-Einzelhändler, um von inflationsbedingten Preissteigerungen zu profitieren, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Branchenstudie vom Montag. Diese dürften jedoch erst im zweiten Halbjahr zutage treten und nicht ausreichen, um eine deutlich bessere Sektorbewertung zu schaffen. Er bevorzuge nach wie vor Jeronimo Martins, Morrison und Casino. Bei Carrefour gebe es nach der Gewinnwarnung vom Dezember kurzfristig kaum Kurstreiber.

Deutsche Telekom

London - Morgan Stanley hat Deutsche Telekom auf "Underweight" mit einem Kursziel von 11,00 Euro belassen. Klare, wertsteigernde Strategien bei dem Telekommunikationskonzern könne er derzeit nicht erkennen, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Montag. Auch dem neuen Chef von T USA-Mobile dürfte es nicht gelingen, das schwächelnde Geschäft der US-Tochter sonderlich zu beleben. Vielmehr dürften die Unternehmensprognosen sinken. Zeitgleich nehme der Druck im Deutschlandgeschäft zu. Eine Bewertung über dem Sektordurchschnitt sei daher nicht angemessen. Er ziehe die Aktien von KPN und France Telecom den Deutsche-Telekom-Papieren vor.

Deutsche Telekom

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Telekom auf "Hold" mit einem Kursziel von 10,00 Euro belassen. Der bevorstehende Verkauf des iphone durch Verizon lasse die positiven Kommentare des Chefs von T USA-Mobile hinsichtlich einer Trendwende sehr ambitioniert erscheinen, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Montag. Eine Rückkehr auf den Wachstumspfad sei möglich, es bestehe jedoch das Risiko, dass T-Mobile an das untere Ende des Marktes gedrängt wird. Dies würde den Spielraum für eine Margenerholung limitieren.

Deutsche Telekom

ZÜRich - Die Credit Suisse hat Deutsche Telekom von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 10,00 auf 9,50 Euro gesenkt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Telekommunikationskonzerns im laufenden Jahr könnte die momentanen Markterwartungen verfehlen, schrieb Analyst Justin Funnell in einer Branchenstudie vom Montag. Diese dürften sinken und somit die Kursentwicklung belasten. Funnell geht davon aus, dass das deutsche Festnetzgeschäft weiter schwächeln wird und die Margen bei der Konzerntochter T USA-Mobile unter Druck bleiben.

Deutsche Telekom

London - Morgan Stanley hat Deutsche Telekom auf "Underweight" mit einem Kursziel von 11,00 (Kurs: 9,704) Euro belassen. Klare und wertsteigernde Strategien könne er bei dem deutschen Telekommunikationskonzern zum Start der 4G-Technologie bei Wettbewerbern derzeit nicht erkennen, schrieb Analyst Frederic Boulan in einer Studie vom Montag. Er bevorzuge daher die mit "Overweight" bewerteten Aktien von KPN und France Telecom .

EON

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für die Aktie von Eon von "Hold" auf "Accumulate" angehoben, das Kursziel aber von 28,00 auf 27,00 Euro gesenkt. Ohne Zweifel gebe es für den Energiekonzern verschiedene Herausforderungen und negative Meldungen, darunter etwa die Atomsteuer in Deutschland in den Jahren von 2011 bis 2016, schrieb Analyst Michael Schaefer in einer Studie vom Montag. Diese seien aber hinlänglich bekannt und würden vom Aktienkurs widergespiegelt. Die Neuausrichtung der Gas-Verträge mit Russland und Norwegen sehe er als positiven Impulsgeber für die Aktie.

FMC

ZÜRich - Die Schweizer Großbank UBS hat Fresenius Medical Care (FMC) von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 51,00 Euro belassen. Die Übernahme des Dialysegeschäfts von Euromedic dürfte die Patientenzahl um 3,9 Prozent erhöhen und den Umsatz um 1,4 Prozent steigern, schrieb Analystin Maja Pataki in einer Studie vom Montag. Zudem zeige der Zukauf den Willen zu einer stärkeren Präsenz in Mittel- und Osteuropa.

GEA Group

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für die Aktie der Gea Group von 21,00 auf 26,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Umstrukturierung des Maschinenbaukonzerns bringe weiterhin wachsende Profitabilität und Kosteneinsparungen mit sich, schrieb Analyst Holger Schmidt in einer Studie vom Montag. Darüber hinaus würden die Endmärkte wachsen oder sich erholen. Es sei damit zu rechnen, dass der Markt in Kürze ebenfalls an eine steigende Profitabilität glauben werde.

General Electric

ZÜRich - Die UBS hat General Electric von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 19,00 auf 23,00 Dollar angehoben. Zwar schwächelten viele Endmärkte des spätzyklischen Mischkonzerns immer noch, doch zeichne sich mittlerweile eine positive Trendwende ab, schrieb Analyst Jason Feldman in einer Studie vom Montag. Die Auftragslage dürfte sich in den kommenden Quartalen verbessern und zudem mehr Klarheit über die Verwendung der liquiden Mittel in Höhe von rund 30 Mrd. Dollar schaffen. Angesichts der der momentanen Bewertungsmultiplikatoren sowie der hohen Dividendenrendite von rund drei Prozent sei das Kursrisiko zudem begrenzt.

Henkel

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat das Kursziel für Henkel von 50,00 auf 49,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Anleger sollten 2011 eine neutrale Haltung zum Konsumgütersektor einnehmen, schrieb Analyst Nic Sochovsky in einer Studie vom Montag. Der Megatrend einer starken Nachfrage in den Schwellenländern habe bereits zu einem deutlichen Bewertungsaufschlag des Segments gegenüber dem Gesamtmarkt geführt. Bei Henkel rechnet Sochovsky in den kommenden Quartalen mit einer abschwächenden Gewinndynamik.

Kabel Deutschland

ZÜRich - Die Credit Suisse hat Kabel Deutschland auf "Outperform" mit einem Kursziel von 36,00 Euro belassen. Die Perspektiven für den Kabelnetzbetreiber blieben positiv, schrieb Analyst Henrik Herbst in einer Branchenstudie vom Montag. Dank der positiven operativen Dynamik im deutschen Breitband- und Telefongeschäft sowie der Übernahme von 70 000 Primacom-Kunden dürfte das obere Ende der Unternehmensprognose für das Umsatzwachstum erreicht werden. Die Gewinnprognosen habe er aufgrund des Rückkaufs von Unternehmensanleihen leicht angehoben.

KLÖCkner & CO

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Klöckner & Co von 23,00 auf 27,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Kursziel basiere nun auf den Prognosen für 2012, schrieb Analyst Nik Oliver in einer Branchenstudie vom Montag. Der Stahlhändler profitiere deutlich von steigenden Stahlpreisen, ohne dass steigende Rohstoffkosten zu Belastungen führten. Zudem stecke ein beachtliches Potenzial in möglichen Übernahmen. Aufgrund der günstigen Bewertung bleibe Klöckner & Co ein "Top Pick".

Kuka

DÜSseldorf - Die WestLB hat das Kursziel für Kuka von 20,50 auf 25,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Bewertung für den "Top Pick" im Maschinenbausektor beruhe nun auf den Prognosen für 2012, begründete Analyst Achim Henke in einer Studie vom Montag die Kurszielerhöhung. Die Industrieroboterachfrage habe sich bereits deutlich erholt und sollte in den kommenden Monaten weiter an Fahrt gewinnen. Die Gewinnentwicklung könnte den Markt daher positiv überraschen.

Leoni

Frankfurt - Die Commerzbank hat die Einstufung für Leoni nach einem Interview von Vorstandschef Klaus Probst auf "Buy" mit einem Kursziel von 39,00 Euro belassen. Er sehe seine Umsatz- und Gewinnprognosen für den Automobilzulieferer im abgelaufenen Jahr von den aktuellen Voraussagen Probsts bestätigt, schrieb Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Montag. Für 2011 liegt Schwarz mit einer Gewinnerwartung von 4,00 Euro je Aktie um 29 Prozent über dem Marktkonsens.

Metro

DÜSseldorf - Das Bankhaus HSBC hat die Einstufung für Metro auf "Neutral" mit einem Kursziel von 56,00 Euro belassen. Anleger setzten derzeit offenbar auf Lebensmittel-Einzelhändler, um von inflationsbedingten Preissteigerungen zu profitieren, schrieb Analyst Jerome Samuel in einer Branchenstudie vom Montag. Diese dürften jedoch erst im zweiten Halbjahr zutage treten und nicht ausreichen, um eine deutlich bessere Sektorbewertung zu schaffen. Er bevorzuge nach wie vor Jeronimo Martins, Morrison und Casino. Bei Metro laufe das Restrukturierungsprogramm "Shape 12" gut, er sehe beim Einzelhandelsumsatz in Deutschland für das vierte Quartal und für 2011 aber nur begrenztes Wachstumspotenzial.

Metro

BRÜSsel - Der niederländische Finanzkonzern ING hat das Kursziel für Metro von 51,00 auf 56,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Das Geschäft der westeuropäischen Handelskonzerne in den Industrieländern dürfte 2011 und möglicherweise bis weit in das Jahr 2012 hinein schwierig bleiben, schrieb Analyst John David Roeg in einer Branchenstudie vom Montag. In diesem Umfeld bevorzuge er Werte mit hoher Widerstandskraft aufgrund ihrer starken Präsenz in den Schwellenländern und einem ordentlichen Heimatgeschäft wie Casino, Jeronimo Martins, Morrison und Tesco.

Nestle

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat Nestle von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 60,00 auf 58,00 Franken gesenkt. Anleger sollten 2011 eine neutrale Haltung zum Konsumgütersektor einnehmen, schrieb Analyst Nic Sochovsky in einer Studie vom Montag. Der Megatrend einer starken Nachfrage in den Schwellenländern habe bereits zu einem deutlichen Bewertungsaufschlag des Segments gegenüber dem Gesamtmarkt geführt. Bei Nestle sei der Spielraum nach der zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung begrenzt, zumal der starke Franken 2011 das Gewinnwachstum verlangsamen werde.

Pfeiffer Vacuum

Frankfurt - Equinet hat das Kursziel für die Aktie von Pfeiffer Vacuum von 93,00 auf 110,00 Euro angehoben und das Kursziel auf "Buy" belassen. Die Aktie des Herstellers von Vakuumpumpen sei eine der attraktivsten in der Technologiebranche, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Montag. Nach überraschend guten Zahlen vom dritten Quartal 2010 rechne er auch mit einer positiven Überraschung für das vierte Quartal.

Prosiebensat1

London - Morgan Stanley hat Pro Sieben Sat Eins von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft, das Kursziel aber von 23,85 auf 25,50 Euro angehoben. Er blicke weiter optimistisch auf den Mediensektor, schrieb Analyst Patrick Wellington in einer Branchenstudie vom Montag. Die Werbeumfeld bleibe positiv und die Fernsehsender erstarkten. Allerdings bevorzuge er global agierende Medienunternehmen.

Puma

MÜNchen - Die italienische Großbank Unicredit hat Puma von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 245,00 auf 227,00 Euro gesenkt. Ihre Gewinnerwartungen für 2011 und 2012 lägen 16 respektive acht Prozent unter dem Marktkonsens, schrieb Analystin Katharina Kastenberger in einer Studie vom Montag. Die Auswirkungen hoher Investitionen auf die Marge werde unterschätzt, zudem erscheine das Umsatzziel des Sportartikelherstellers zu ambitioniert. Darüber hinaus gebe es keine Anzeichen dafür, dass der Großaktionär PPR kurzfristig noch ausstehende Aktien kaufen werde.

Rheinmetall

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Rheinmetall nach Presseberichten über die Kürzung des US-Militärbudgets auf "Buy" mit einem Kursziel von 72,00 Euro belassen. Die Berichterstattung könnte den Rüstungskonzern und Automobilzulieferer belasten, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Montag. Ökonomisch sei eine Budgetkürzung in den USA allerdings keine größere Bedrohung.

Salzgitter

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Salzgitter von 52,00 auf 58,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Underperform" belassen. Das Kursziel basiere nun auf den Prognosen für 2012, schrieb Analyst Nik Oliver in einer Branchenstudie vom Montag. Die Stahlkocher dürften Rohstoffpreissteigerungen problemlos an die europäischen Kunden weiterreichen können, zusätzliches Preis- und damit Margensteigerungspotenzial gebe es indes nicht. Die Bewertung der meisten Stahlproduzenten sei zudem nicht gerade günstig.

Shell

BRÜSsel - Der niederländische Finanzkonzern ING hat Royal Dutch Shell von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 2 180 auf 2 603 Pence angehoben. Er habe den Bewertungszeitraum für die europäischen Ölwerte von 2010-2 015 auf 2011-2 016 verschoben, schrieb Analyst Jason Kenney in einer Branchenstudie vom Montag. Shell-Aktien hätten bereits 2010 die beste Kursentwicklung im Sektor aufgewiesen. Vor dem Hintergrund des nun optimistischer eingeschätzten Marktumfelds habe er sein Kursziel deutlich angehoben. Positiv wertet der Experte zudem das höhere Tempo bei den Beteiligungsverkäufen.

Singulus

Frankfurt - Das Analysehaus Kepler Equities hat die Einstufung für Singulus nach einem Großauftrag im Solarbereich auf "Buy" mit einem Kursziel von 7,00 (Kurs: 4,350) Euro belassen. Der Auftrag von der Saint-Gobain-Tochter Avancis komme nicht überraschend, wohl aber das relativ hohe Volumen von rund 30 Mill. Euro, schrieb Analyst Tobias Loskamp in einer Studie vom Montag. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 122 Mill. Euro erzielt, wovon 27 Mill. Euro auf den Solarbereich entfallen seien.

SKY Deutschland

London - Morgan Stanley hat Sky Deutschland auf "Overweight" belassen. Er blicke weiter optimistisch auf den Mediensektor, schrieb Analyst Patrick Wellington in einer Branchenstudie vom Montag. Die Werbeumfeld bleibe positiv und die Fernsehsender erstarkten. Vor diesem Hintgrund bleibe Sky Deutschland ein "Key Overweight".

Syngenta

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Syngenta von 310,00 auf 350,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die gute Entwicklung des Chemiesektors dürfte dank des erwarteten globalen Konjunkturwachstums auch 2011 anhalten, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Montag. Agrarchemieunternehmen wie Syngenta hätten angesichts steigender Frucht- und Getreidepreise besonders gute Perspektiven. Zudem lasse sich das Wachstumspotenzial des Samengeschäfts nun besser berechnen, begründete der Experte das neue Kursziel. Syngenta sei ein "Top Buy" für 2011.

Thyssen-Krupp

London - Merrill Lynch hat das Kursziel für Thyssen-Krupp von 38,00 auf 41,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Kursziel basiere nun auf den Prognosen für 2012, schrieb Analyst Nik Oliver in einer Branchenstudie vom Montag. Die Stahlkonzerne dürften steigende Rohstoffkosten in Europa problemlos an die Kunden weiterreichen können. Zudem zeigten sich die Endmärkte des Stahl- und Rüstungskonzern robust. Potenzial stecke zudem in den gerade anlaufenden US-Aktivitäten sowie in möglichen Zu- und Verkaufen nach einer Portfolioüberpüfung durch den neuen Thyssen-Krupp-Chef. Der Titel zähle zu den am günstigsten bewerteten im Sektor und sei daher ein "Top Pick".

Thyssen-Krupp

London - Die Citigroup hat Thyssen-Krupp auf "Buy" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Sollten die Stahlkocher keine zusätzlichen Preiserhöhungen durchsetzen können, drohten im Zuge steigender Rohstoffkosten sinkende Margen, schrieb Analyst Anindya Mohinta in einer Branchenstudie vom Montag. Die Überkapazitäten der Branche in den westlichen Ländern dürften 2011 fortbestehen. Thyssen-Krupp bleibe auch 2011 sein "Top Pick" im Sektor. Nachdem der Konzern 2010 stark von der Automobilkonjunktur profitiert habe, dürften 2011 unternehmensspezifischere Faktoren eine positive Rolle spielen. Dazu zählten die Stabilisierung des neuen Steel-Americas-Geschäfts sowie die Auswirkungen der Restrukturierung.

Total

BRÜSsel - Der niederländische Finanzkonzern ING hat Total von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 47,50 auf 45,00 Euro gesenkt. Er habe den Bewertungszeitraum für die europäischen Ölwerte von 2010-2 015 auf 2011-2 016 verschoben, schrieb Analyst Jason Kenney in einer Branchenstudie vom Montag. Die Total-Aktie habe sich aber bereits 2010 unterdurchschnittlich entwickelt und es seien kurzfristig kaum strategische Kurstreiber ersichtlich, begründete der Analyst seine negativere Einschätzung. Die solide Werthaltigkeit des Unternehmens alleine reiche nicht aus.

Vodafone

ZÜRich - Die Credit Suisse hat Vodafone von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 170,00 auf 185,00 Pence angehoben. Die Perspektiven für europäische Telekommunikationskonzerne seien aufgrund der augenscheinlichen Kannibalisierung der traditionellen Mobilfunkumsätze durch das Daten- und Sprachgeschäft mit Smartphones insgesamt durchwachsen, schrieb Analyst Justin Funnell in einer Branchenstudie vom Montag. Vodafone dürfte allerdings in den kommenden zwölf Monaten von einer verbesserten Wettbewerbsposition profitieren. Dies begründete der Experte mit dem iphone-Verkauf über die US-Beteiligung Verizon sowie Vodafone Deutschland.

Wacker Chemie

London - Die Citigroup hat das Kursziel für Wacker Chemie von 135,00 auf 130,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Wacker Chemie sei unter dem Strich ein hervorragendes Unternehmen, hänge aber stark vom Polysiliziumgeschäft und den Exporten nach China ab, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Branchenstudie vom Montag. Da sich der Wettbewerb in China verschärfen dürfte, sehe er die Profitabilität des wichtigen Polysiliziumsegments gefährdet. Die Ausgangsbasis für die Bewertung habe er von 2010 auf 2011 umgestellt, begründete der Analyst die Kurszielsenkung.

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