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11.07.2013

14:24 Uhr

Eurokrise

Griechenland will Verbot von Leerverkäufen beenden

Das Verbot für Leerkäufe von Bank-Aktien sollte während der Rekapitalisierung der griechischen Banken die Investoren schützen. Nun will Griechenland es vorzeitig aufheben. Momentan berät sich die Wertpapieraufsicht.

Das Verbot für Leerkäufen von Bankaktien soll noch vor Ende des Monats in Griechenland abgeschafft werden. Ohnehin läuft es Ende Juli aus. dpa

Das Verbot für Leerkäufen von Bankaktien soll noch vor Ende des Monats in Griechenland abgeschafft werden. Ohnehin läuft es Ende Juli aus.

AthenGriechenland will das Verbot für Leerverkäufe von Bank-Aktien nach Informationen eines Insiders vorzeitig aufheben. Die Regelung solle noch vor Ende des Monats abgeschafft werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus Kreisen der griechischen Wertpapieraufsicht. Das Verbot läuft ohnehin Ende Juli aus. Im Laufe des Tages gebe es in der Behörde ein Treffen zu dem Thema, auf dem über eine vorzeitige Beendigung beraten werde, sagte der Vertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Das Verbot sollte während der Rekapitalisierung der griechischen Banken Investoren schützen. Diese gilt seit vergangenem Monat als abgeschlossen.

Bei Leerverkäufen wetten Investoren mit geliehenen Aktien auf fallende Kurse. Die Papiere werden am Markt abgestoßen und später wieder zurückgekauft. Sind die Kurse tatsächlich gefallen, machen die Anleger einen Gewinn. In Krisenzeiten verstärken solche Leerverkäufe den Absturz einzelner Aktien oder ganzer Märkte.Die Regelung solle noch vor Ende des Monats abgeschafft werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag aus Kreisen der griechischen Wertpapieraufsicht. Das Verbot läuft ohnehin Ende Juli aus.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

11.07.2013, 14:39 Uhr

Leerverkäufe sind eine Wirtschaftskriminalität und gehören entsprechend international als Strafbestand gehahndet.

Account gelöscht!

11.07.2013, 14:51 Uhr

"Bei Leerverkäufen wetten Investoren mit geliehenen Aktien auf fallende Kurse."
Investoren wetten nicht sie kaufen. Es sind Zocker die auf fallende Kurse wetten. Diese Gewinne müßte man mit 80% besteuern, dann wäre Geld zur Griechenlandrettung da.

f1148343

11.07.2013, 16:53 Uhr

und wenn die banker in/an griechenland sich verzocken, soll der ESM schon bereitstehen um die Verluste mit Steuergeldern auszulösen,

9 milliarden? die hab ich mir ausm arsch gezogen...

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