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26.05.2014

22:14 Uhr

Fahrzeugteile-Hersteller

JJ Auto senkt Preisspanne für Frankfurter Börsengang

Gesenkte Preisspanne: Der chinesische Fahrzeugteile-Hersteller JJ Auto verringert die Aktien für den geplanten Börsengang in Frankfurt. Auch die Angebotsfrist wurde verlängert.

Geplanter Börsengang in Frankfurt: Der chinesische Fahrzeugteile-Hersteller JJ Auto hat die Preisspanne gesenkt. dpa

Geplanter Börsengang in Frankfurt: Der chinesische Fahrzeugteile-Hersteller JJ Auto hat die Preisspanne gesenkt.

BerlinDer chinesische Fahrzeugteile-Hersteller JJ Auto hat die Preisspanne für seinen geplanten Börsengang in Frankfurt gesenkt. Die Aktien sollen nur noch zwischen 6,75 und 7,50 Euro kosten, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Bisher hatten die Asiaten mit 6,75 bis 9,00 Euro je Anteilsschein kalkuliert.

Die Angebotsfrist werde voraussichtlich bis zum 03. Juni verlängert. Der Sprung auf das Parkett werde nun für den 16. Juni anvisiert. Zeitgleich geht JJ Auto auch an die Warschauer Börse. Das Unternehmen wollte mit dem Börsengang ursprünglich zwischen 12 und 16 Millionen Euro einsammeln. Mit der neuen Preisspanne liegt der Höchstbetrag bei 13,3 Millionen Euro.

Begleitet wird die Emission von der Acon Aktienbank. JJ Auto setzte im vergangenen Jahr 108,5 Millionen Euro um. Der Nettogewinn lag bei 17 Millionen Euro. Mit JJ Auto strebt das zweite chinesische Unternehmen in diesem Jahr an die Frankfurter Börse.

Die größten Börsengänge der Welt

General Motors

General Motors: 23,1 Mrd. Dollar (2010, USA)

Agricultural Bank of China

Agricultural Bank of China: 22,1 Mrd. Dollar (2010, China)

ICBC

ICBC: 21,97 Mrd. Dollar (2006, China)

Visa Inc

Visa Inc: 19,65 Mrd. Dollar (2008, USA)

NTT Mobile Communications

NTT Mobile Communications: 18,05 Mrd. Dollar (1998, Japan)

Enel SpA

Enel SpA: 16,59 Mrd. Dollar (1999, Italien)

Nippon Telegraph and Telephone

Nippon Telegraph and Telephone: 13,75 Mrd. Dollar (1986, Japan)

Deutsche Telekom

Deutsche Telekom: 12,49 Mrd. Dollar (1996, Deutschland)

Bank of China

Bank of China: 11,19 Mrd. Dollar (2006, China)

Dai-ichi Life Insurance

Dai-ichi Life Insurance: 11,16 Mrd. Dollar (2010, Japan)

Der aus China stammende Textilfabrikant Tintbright war im Januar der erste Börsenneuling in Frankfurt. Er gab dabei aber keine neuen Aktien aus. Die Deutsche Börse hatte in den vergangenen Jahren heftig um Firmen aus China gebuhlt, an den Frankfurter Handelsplatz zu gehen. Anleger haben mit den dort gelisteten Werten aus der Volksrepublik haben allerdings gemischte Erfahrungen gemacht. Einige dieser Firmen wurden von Skandalen erschüttert.

Von

rtr

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