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23.11.2015

11:46 Uhr

Ferrovie dello Stato Italiane

Nächster Halt: Börse

Die Privatisierung Italiens geht voran. Nach der Post soll nun die italienische Staatsbahn an die Börse gehen. Die Erlöse sollen die Schuldenlast Italiens reduzieren.

Mit dem Börsengang der Staatsbahn möchte Italien einen Teil seiner Schulden abbauen. Zum Konzern gehört auch die Trenitalia, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen. imago

Staatsbahn gegen Staatsschulden

Mit dem Börsengang der Staatsbahn möchte Italien einen Teil seiner Schulden abbauen. Zum Konzern gehört auch die Trenitalia, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen.

RomZum Abbau der hohen Staatsschulden will Italien nach der Post nun auch die Staatsbahn, die Ferrovie dello Stato Italiane, an die Börse bringen. Das Kabinett habe mit der Zustimmung zu einem entsprechenden Erlass die Weichen dafür gestellt, sagte Verkehrsminister Graziano Delrio am Montag. Bis zu 40 Prozent der Anteile sollen an Investoren verkauft werden.

Die Mehrheit bleibe damit aber in Staatsbesitz. Auf Italien lastet ein Schuldenberg von rund zwei Billionen Euro, dem zweitgrößten in der Europäischen Union (EU) nach Griechenland. Die EU-Kommission hatte die Regierung deswegen aufgefordert, Privatisierungen voranzutreiben.

Der Börsengang der Post im Oktober hatte knapp 3,4 Milliarden Euro in die Staatskasse gespült. Es war die größte Privatisierung in Italien seit einem Jahrzehnt. Im ersten Halbjahr 2016 will die Regierung auch die Flugsicherung Enav an die Börse bringen.

Von

rtr

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