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03.01.2014

08:04 Uhr

Finanzkrise

Buffett kassiert dank einer Wette in der Krise

Warren Buffett bewies während der Finanzkrise sein gutes Gespür und profitiert noch heute davon: In der Finanzkrise kaufte er Schuldpapiere Baumaterialienherstellers USG und tauschte diese nun gegen Stammaktien ein.

Warren Buffett hat gut Lachen: Während andere in der Finanzkrise ihr Vermögen verloren, fuhr er Gewinne ein. Reuters

Warren Buffett hat gut Lachen: Während andere in der Finanzkrise ihr Vermögen verloren, fuhr er Gewinne ein.

DüsseldorfWarren Buffett profitiert über seine Berkshire Hathaway erneut von einer Wette, die er in der Finanzkrise eingegangen ist.

Töchter von Buffetts Unternehmen haben Schuldpapiere des Baumaterialienherstellers USG, die sich in ihrem Besitz befanden, in 21,4 Millionen Stammaktien der Firma im Wert von mehr als 600 Millionen Dollar eingetauscht. Das zeigen Pflichtmitteilungen von Berkshire vom Donnerstag.

Im Jahr 2008 - auf dem Höhepunkt des Einbruchs auf dem US- Wohnimmobilienmarkt - hatten Buffett und Fairfax Financial Holdings zugestimmt, zusammen 400 Millionen Dollar an USG- Verbindlichkeiten zu kaufen. Sie waren mit Zinszahlungen in Höhe von 10 Prozent verbunden.

Einer Pflichtmitteilung zufolge ließ sich Berkshire das Recht einräumen, die Papiere in Aktien zum Stückpreis von 11,40 Dollar zu tauschen. Am Donnerstag gingen die Aktien bei 28,41 Dollar aus dem Handel.

Einen Zins von 10 Prozent hatte Berkshire schon bei den 8 Milliarden Dollar schweren Finanzkrisen-Wetten auf Goldman Sachs Group und General Electric erhalten.

Mit dem USG-Eintausch erhöht sich die Beteiligung von Berkshire auf rund 30 Prozent. Das Unternehmen von Buffett hielt schon vor dem Schuld-Deal Aktien an USG und ist größter Aktionär des Baumaterialienherstellers.

Kommentare (2)

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03.01.2014, 12:38 Uhr

Gegen hiess es noch, der Arme Mann hätte letztes Jahr den S&P nicht geschlagen. Nun ja, das mag sein. Langfristig werden seine Entscheidungen wohl immer gut im Plus liegen. Selbst als er im Jahre 2000 die Dotcom Geschäfte wegliess und als alter Rentner der keine Ahnung von der Neuzeit hatte, konnte er einen Gewinn einfahren.
Während dann im März 2000 alles den Bach runter ging und er 0 Aktien von IT Firmen hatte, hatte er Ende des Jahres immer noch ein massives PLus während der Rest pleite war.

Nun denn, ich glaube der Mann ist einfach gut. ;-)

VG
Marvel

r-tiroch@t-online.de

03.01.2014, 16:35 Uhr

kein Wunder das Reiche jedes jahr um 17% reicher werden, und ein Minus den Steuerzahlern bleibt, gell?

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