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05.07.2013

12:26 Uhr

Geldanlage

Deutsche Bank räumt bei Indexfonds auf

Die Deutsche Bank baut ihr Geschäft mit Indexfonds um. Sie will wenig gefragte Produkte abräumen und stattdessen mit neuen durchstarten. Im Mittelpunkt sollen die Wünsche der Investoren stehen.

Wendeverbot? Die Deutsche Bank lässt sich keines verordnen. dpa

Wendeverbot? Die Deutsche Bank lässt sich keines verordnen.

FrankfurtDie Deutsche Bank räumt bei ihren börsengehandelten Indexfonds (ETFs) und Rohstoffprodukten (ETCs) auf. Insgesamt macht das Institut in den kommenden Monaten 36 dieser Produkte dicht, wie es am Freitag mitteilte. Hintergrund sei das geringe Interesse der Anleger für ausgewählte Angebote. „Der Markt für ETFs und ETCs ist in Europa in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen und hat einen Punkt erreicht, an dem es sinnvoll ist, die Produktpalette noch stärker an den Wünschen der Investoren auszurichten“, erklärte der für Europa und Asien zuständige Vertriebsleiter Simon Klein. Die Anleger erhalten ihr Geld automatisch zurück.

Finanzkreisen zufolge ist von der Schließung der Produkte ein Anlagevolumen von 56 Millionen Euro betroffen – ein verschwindend geringer Betrag, denn insgesamt verwaltet die ETF-Plattform x-trackers ein Vermögen von 37 Milliarden Euro. Damit ist die Deutsche Bank im ETF-Geschäft in Europa die Nummer Zwei hinter Blackrock. Neue Produkte hat sie bereits in der Entwicklung, da der Bereich nach wie vor als Wachstumsfeld in der Vermögensverwaltung (AWM) gilt.

Von

rtr

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