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16.05.2017

09:14 Uhr

George Soros & Co

Star-Investoren greifen bei Snapchat zu

Die Snapchat-Aktie ging im März an die New Yorker Börse und übertraf am ersten Handelstag die kühnsten Erwartungen. Doch dann kam der Preisverfall. Nun engagieren sich Wall-Street-Schwergewichte für den Facebook-Rivalen.

Snapchat erlaubt seinen Nutzern den schnellen und unkomplizierten Austausch von Fotos und Videos. dpa

Snapchat

Snapchat erlaubt seinen Nutzern den schnellen und unkomplizierten Austausch von Fotos und Videos.

San Francisco/New YorkDer Facebook-Rivale Snapchat hat an der Börse wieder Boden gutgemacht. Nach dem Kurseinbruch anlässlich des Quartalsberichts vergangene Woche legte die Aktie des Mutterkonzerns Snap am Montag 8,4 Prozent zu. Zuvor hatten große Wall-Street-Häuser ihre Engagements bei dem Messaging-Dienst bekanntgegeben. Dazu zählen neben der Investmentbank Goldman Sachs und der Anlagegesellschaft der Investorenlegende George Soros auch die Hedgefonds Coatue Management und Jana Partners.

Snap war im März an die New Yorker Börse gegangen. Dabei wurde die Firma mit rund 24 Milliarden Dollar bewertet. Am Ende des ersten Handelstages brachte sie sogar 34,5 Milliarden Dollar auf die Waage, obwohl Gewinne nicht in Sicht sind und Aktionäre kein Mitspracherecht haben. Für Ernüchterung sorgte die kürzlich vorgelegte Snap-Quartalsbilanz: Vor allem weil sich das Nutzerwachstum abschwächte, stürzte die Aktie um 23 Prozent ab.

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Soros' Anlagegesellschaft gab ferner bekannt, ihre Engagements bei Facebook, Goldman Sachs, Microsoft und American Airlines ausgeweitet zu haben. Mit Warren Buffett stockte zudem eine weitere Investorenlegende ihren Anteil an der Fluggesellschaft auf. Buffetts Gesellschaft Berkshire Hathaway erhöhte nach eigener Auskunft auch ihre Beteiligung an Southwest Airlines. Sie trennte sich im ersten Quartal zugleich von ihrem Paket am Medienkonzern Twenty-First Century Fox. Die vierteljährlichen Mitteilungen großer Investoren an die US-Aufsichtsbehörde SEC stoßen bei Börsianern üblicherweise auf großes Interesse, weil sie sich davon lukrative Anregungen versprechen.

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Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Lothar Bitschnau

16.05.2017, 10:27 Uhr

"Am Ende des ersten Handelstages brachte sie sogar 34,5 Milliarden Dollar auf die Waage."
Das ist der doppelte Börsenwert vom größten Energieversorger Deutschlands, der E.ON AG.
Und das für ein "Photo app" .... eine verrückte Börsenwelt für mich.

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