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11.11.2015

16:07 Uhr

German Start-ups

Wagniskapital-Finanzierer mit „Börsengang light“

Ein klassischer Börsengang von German Start-ups ist im Juni mangels Nachfrage von Investoren geplatzt. Nun hat der Wagniskapital-Finanzierer doch noch den Sprung auf das Parkett geschafft.

German Startups ist an 40 Firmen beteiligt. Zu den prominentesten zählt der Lieferdienst Delivery Hero. dpa

Portfolio

German Startups ist an 40 Firmen beteiligt. Zu den prominentesten zählt der Lieferdienst Delivery Hero.

FrankfurtMit einem „Börsengang light“ haben German Startups am Mittwoch doch noch den Sprung auf das Parkett geschafft. Die Aktien des Wagniskapital-Finanzierers starteten im wenig regulierten Börsensegment Entry Standard zu einem Preis von 2,80 Euro.

Nachdem ein klassischer Börsengang im Juni mangels Nachfrage von Investoren geplatzt war, verzichtete das Unternehmen auf ein öffentliches Angebot für seine Aktien. Stattdessen verkaufte das Unternehmen rund 3,7 Millionen der insgesamt etwa 11,1 Millionen Dividendentitel außerbörslich. Zum Verkaufspreis machte German Startups keine Angaben. Darüber hinaus hätten sich die Altaktionäre verpflichtet, 96 Prozent der von ihnen gehaltenen Anteile mindestens sechs Monate zu halten.

Die Deutschen und Aktien

Spekulationsobjekt

Eine aktuelle Studie der Direktbanken zeigt, dass Aktien von Privatanlegern weiterhin als extrem risikobehaftet wahrgenommen werden. Für 46 Prozent der Befragten ist die Aktie ein „rein spekulatives“ Anlageinstrument.

Quelle: „Aktion pro Aktie “

Geldanlage für Reiche

Eine Aktie ist für über die Hälfte der befragten Personen nur etwas für vermögende Investoren. 51 Prozent sind der Auffassung, dass eine Aktieninvestition nur für reiche Personen lukrativ ist.

Sicherheitsorientiert

Wenn sich deutsche Anleger für eine Investition in Aktien entscheiden, legen sie weiterhin den Fokus auf Sicherheit. 71 Prozent investieren konservativ und sicherheitsorientiert in Aktien.

Langfristige Wertsteigerung

Aktienkäufer in Deutschland lassen sich nicht von dem täglichen Auf-und Ab an den Märkten verführen. Sie hoffen auf eine langfristige Wertsteigerung. Die Studienergebnisse zeigen, dass 74 Prozent der Probanden höchstens zweimal im Jahr handeln.

German Startups beteiligt sich seit 2012 an jungen Firmen vor allem aus der Internet-Branche. Das Beteiligungsportfolio umfasst 40 Firmen. An den prominentesten Unternehmen - dem Lieferdienst Delivery Hero oder dem Brillen-Online-Shop Mister Spex - hat German Startups nur kleine Anteile. Künftig will die Beteiligungsgesellschaft häufiger auch die Mehrheit an solchen Neugründungen erwerben. Hierzu dienen den Angaben zufolge auch die Einnahmen aus der aktuellen Aktienplatzierung.

Von

rtr

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