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08.10.2014

10:00 Uhr

Getränkekonzern

Coca-Cola-Aktie auf 16-Jahres-Hoch

Der Kurs des US-Getränkekonzerns Coca-Cola klettert trotz eines Umsatzrückgangs von sieben Prozent auf ein 16-Jahres-Hoch. Die Anleger sind anscheinend vom Einstieg bei Energydrink-Hersteller Monster angetan.

Coca-Cola-Dosen: Der Getränkekonzern darf sich über einen steigenden Aktienkurs freuen. Reuters

Coca-Cola-Dosen: Der Getränkekonzern darf sich über einen steigenden Aktienkurs freuen.

New YorkDer Einstieg beim Energydrink-Hersteller Monster zahlt sich für den US-Getränkekonzern Coca-Cola aus. Der Aktienkurs des Unternehmens erreichte am Dienstag an der Börse in New York zwischenzeitlich ein 16-Jahres-Hoch. Er notierte bei 43,92 Dollar, nur wenig unter dem Allzeithoch von 44,44 Dollar vom 15. Juli 1998.

Der Kurs der Coca-Cola-Aktie an der Wall Street ist seit Jahresbeginn um mehr als sieben Prozent geklettert, und das trotz eines stagnierenden Umsatzes in den USA, dem Hauptabsatzmarkt der Firma.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo – 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.

Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten aus 2012

Platz 9

Oettinger Gruppe – 10,64 Millionen Hektoliter

Die Brauereigruppe braut insgesamt an vier Standorten in Deutschland Bier – neben den eigenen Marken unter anderem auch Carlsberg für Supermärkte. Nur am Bierabsatz gemessen gehört Oettinger zu den größten Brauereigruppen Deutschlands.

Platz 8

Riha Richard Hartinger – 11,04 Millionen Hektoliter

Aus dem Apfelmost-Hersteller in Rinteln ist über die Jahre ein internationaler Getränkekonzern geworden. Zu den Marken von Riha gehören Naturella, Wesergold und Extaler.

Platz 7

Anheuser-Busch InBev – 12,00 Millionen Hektoliter

Gemessen am Absatzvolumen ist AB INBev die größte Brauereigruppe der Welt. International punktet die Brauerei mit Marken wie Stella Artois, Leffe oder Budweiser. In Deutschland sind vor allem Beck's, Diebels und Franziskaner bekannt. Im Gesamt-Getränkeabsatz in Deutschland reicht es aber nur zu Platz 7.

Platz 6

Radeberger Gruppe – 13 Millionen Hektoliter

Das 1952 gegründete Unternehmen ist die größte Brauereigruppe Deutschlands. Zu Radeberger gehören neben der Stammmarke unter anderem Jever, Schöfferhofer und Hansa.

Platz 5

Bitburger Brauereigruppe – 14,05 Millionen Hektoliter

Hervorgegangen aus der Bitburger Brauerei zählt die Brauereigruppe zu den führenden Getränkeherstellern in Deutschland. Bedeutendste Marken des Unternehmens sind Bitburger, König Pilsener, Köstritzer und Wernesgrüner. Die Holding-Gesellschaft wurde 1999 gegründet.

Platz 4

Brandenburger Urstromquelle – 19 Millionen Hektoliter

Die Gruppe gehört zu den größten deutschen Getränkeherstellern, hat aber keine eigenen Marken. Es werden ausschließlich Bier und Mineralwasser unter verschiedenen Handelsmarken für europäische Discounter abgefüllt. Darunter fallen etwa Karlskrone bei Aldi oder Gut&Günstig Urstromquelle bei Edeka.

Platz 3

Hansa-Heemann Mineralbrunnen – 24 Millionen Hektoliter

Der unbekannte Mineralwasserriese aus Rellingen hat mit Hella zwar auch eine eigene Mineralwassermarke, verdient das meiste Geld aber mit den Handelsmarken großer Supermarktketten.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG – 26,1 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola – 36 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Trotz der Stagnation beim Umsatz setzen die Anleger auf bessere Geschäfte: Coca-Cola war im Mai beim Hersteller von Sprudelwasser-Geräten Keurig Green Mountain eingestiegen und im August für 2,15 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) beim Energydrink-Hersteller Monster. Coca-Cola will am 21. Oktober seine Bilanz für das dritte Quartal veröffentlichen.

Von

afp

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