Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.02.2013

20:34 Uhr

Großaktionäre

KKR und Permira wollen ProSiebenSat1-Anteile verkaufen

Die Finanzinvestoren KKR und Permira wollen sich von ihrem Anteilspaket an ProSiebenSat.1 trennen. Sie bieten institutionellen Anlegern ihre stimmrechtlosen Vorzugsaktien zum Verkauf an.

Auf der nächsten Hauptversammlung des Medienkonzerns soll laut früheren Angaben beschlossen werden, sämtliche börsennotierte Vorzugsaktien in Stammaktien umzuwandeln und diese dann zum Börsenhandel zuzulassen. dpa

Auf der nächsten Hauptversammlung des Medienkonzerns soll laut früheren Angaben beschlossen werden, sämtliche börsennotierte Vorzugsaktien in Stammaktien umzuwandeln und diese dann zum Börsenhandel zuzulassen.

MünchenDie Finanzinvestoren und ProSiebenSat.1-Großaktionäre KKR und Permira wollen einen Teil ihrer Anteile an dem Medienkonzern verkaufen. Sie bieten ihr komplettes Anteilspaket (18 Prozent) an den stimmrechtlosen Vorzugsaktien institutionellen Anlegern zum Verkauf an, teilte die von den Finanzinvestoren kontrollierte Lavena Holding 1 am Mittwochabend mit. Es wird bereits seit einigen Wochen erwartet, dass die Investoren Schritt für Schritt bei ProSiebenSat.1 aussteigen, um Kasse zu machen. Der Anteil an den stimmberechtigten Stammaktien (88 Prozent) bleibe aber unverändert, hieß es. Zum angepeilten Erlös wurden keine Angaben gemacht.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Kreise, der Angebotspreis für die Aktien liege zwischen 24,60 Euro und dem aktuellen Marktpreis je Stück. Im späten Frankfurter Handel waren die ProSieben-Titel nach dem Aufkommen erster Berichte über die Transaktion auf 24,59 Euro abgesackt. Den Xetra-Handel hatten die Anteilscheine bei 25,235 Euro beendet. Sollte Lavena alle 19,7 Millionen Vorzüge loswerden, könnten die Investoren knapp 500 Millionen Euro einstreichen.

Auf der nächsten Hauptversammlung des Medienkonzerns soll laut früheren Angaben beschlossen werden, sämtliche börsennotierte Vorzugsaktien in Stammaktien umzuwandeln und diese dann zum Börsenhandel zuzulassen. Außerdem ist eine Sonderausschüttung an die Aktionäre geplant.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×