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21.09.2012

07:50 Uhr

Großer Aktiencheck

So schlagen Sie die Inflation

VonStefan Hajek
Quelle:WirtschaftsWoche

Wer sich vor Inflation schützen will, braucht Aktien. Doch mit welchen Papieren können Anleger ein Vermögen anhäufen, ohne allzu große Risiken einzugehen? Eine neue Studie zeigt die besten aus insgesamt 9.000 Aktien.

Die Aktienauswahl ist keine Hexerei. Allein Glück reicht jedoch nicht aus. dpa

Die Aktienauswahl ist keine Hexerei. Allein Glück reicht jedoch nicht aus.

Düsseldorf"Na ja, es könnte schlimmer sein", sagte Britta Quoka, als sie, wie Millionen Deutsche, jetzt die Prognose für ihre Rente bekam. 2100 Euro ab 2041 – wenn sie weiter einzahlt wie bisher. Damit käme die Rheinländerin über die Runden. Aber würde sie auch noch reisen oder ausgehen können? Was, wenn Miete, Heizung, Benzin weiter so schnell teurer werden wie in den letzten Jahren? 31 Jahre sind eine lange Zeit.

Sie suchte einen Finanzberater auf. Der rechnete vor: Schon bei nur drei Prozent Inflation bis 2031 hätten Quokas 2100 Euro nur noch eine Kaufkraft von 840 Euro. Quoka besitzt zwar eine Lebensversicherung und legt jeden Monat 200 Euro aufs Tagesgeldkonto. Dessen Zinsen aber gleichen nicht mal die aktuelle Niedriginflation aus; und die Lebensversicherung schickt Jahr für Jahr eine schmalere Gewinnprognose. Der Berater schlägt vor, in Aktien zu investieren.

Und so eröffnet Quoka einige Tage später ein Depot. 10.000 Euro, die sie in Aktien stecken will, zieht sie vom Konto ab, jeden Monat kommen 150 Euro in einen Aktienfonds. Damit liegt Quoka im Trend: Erstmals seit 2001 steigt die Zahl der Aktionäre wieder: Knapp zwei Millionen Deutsche trauten sich seit Januar neu an die Börse. Aber welche Aktien sollen Neuaktionäre wie Quoka kaufen? Solche aus Wachstumsbranchen – oder langweilige Klassiker, die regelmäßig Dividenden überweisen? Es gibt weltweit 50.000 Aktien. Wie eine sinnvolle Auswahl treffen?

Helfen dabei kann die weltweit einzigartige Analyse der Boston Consulting Group (BCG): Seit 1999 durchkämmt ein Team von Analysten jedes Jahr die Bilanzen von 9000 großen Unternehmen aus mehr als 50 Ländern. Dabei ermitteln die BCG-Analysten jene Aktien, die Anlegern über mehrere Jahre hinweg die höchste Gesamtrendite (Kursgewinne plus Dividenden) bringen. Vor allem aber analysieren sie, wie gut diese Kursgewinne vom Geschäftserfolg der Unternehmen untermauert sind – und wie gut daher die Chancen stehen, dass diese Aktien auch weiter gute Ergebnisse liefern.

Kommentare (16)

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UW77

21.09.2012, 09:20 Uhr

Wieso arbeiten diese hier vorgestellten Analysten und Autoren überhaupt noch? Richtig. Weil es einfacher und sicherer ist das "Besserwissen" bzw. "Hellsehen" zu verkaufen, als den eigenen Analysen zu folgen!

Account gelöscht!

21.09.2012, 09:48 Uhr

Mit Sicherheit sind diese Analysten in diesen Aktien investiert. Schon aus dem Grund würde ich andere bevorzugen.

Die interessantesten Aktien aus den Wachstumsländern sind eh nicht dabei.

Realist

21.09.2012, 09:52 Uhr

2100 Euro Rente ?!
Ist die Frau Beamtin?
So hohe Renten bekommt doch kaum jemand sonst!

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