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27.05.2011

16:59 Uhr

Handelsstart 10. Juni

United Power will an die Börse

Das chinesische Unternehmen United Power will an die Frankfurter Börse. Der Stromgeneratoren-Hersteller plant einen Emissionserlös zwischen 52 und 66 Millionen Euro.

United Power strebt an die Börse. Quelle: dapd

United Power strebt an die Börse.

FrankfurtIn zwei Wochen will ein weiteres chinesisches Unternehmen auf deutschen Kurszetteln auftauchen: Ab dem 10. Juni sollen die Aktien des Stromgeneratoren-Herstellers United Power Technology im Frankfurter Prime Standard gehandelt werden, wie die Firma am Freitag mitteilte. Dafür werden ab Montag bis zum 8. Juni 5,75 Millionen Aktien in einer Preisspanne von 9,00 bis 11,50 Euro zur Zeichnung angeboten.

Der Verkauf der Aktien kann demnach bis zu 66 Millionen Euro einbringen, wovon der Großteil in die Kassen des Unternehmens fließen soll, da fünf Millionen der Aktien aus einer Kapitalerhöhung kommen. 750.000 Papiere werden von den Altaktionären - ein Finanzinvestor aus Hongkong mit einem Anteil von 13 Prozent sowie drei Gründer, die zwischen 27 und 29 Prozent halten - für eine Mehrzuteilungsoption beigesteuert. Der Börsengang wird von Kepler Capital Markets organisiert.

United Power entwickelt und fertigt Stromaggregate, die unter anderem in Baumärkten von Praktiker und Kingfisher verkauft werden. 2010 machte das Unternehmen, dessen operative Unternehmen in Fuzhou und Shanghai angesiedelt sind, einen Umsatz von 85 (53) Millionen Euro und einen Nettogewinn von 13,7 (9,8) Millionen. Im ersten Quartal 2011 wurden 21 Millionen Euro umgesetzt.

Auch der Münchener Büroimmobilien-Investor Prime Office hat sein Initial Public Offering (IPO) für die kommenden Wochen angekündigt. Daneben stehen Experten zufolge noch weitere chinesische Unternehmen in den Startlöchern. Großkonzerne wie Evonik oder die Siemens-Tochter Osram liebäugeln mit einem IPO in der zweiten Jahreshälfte. Im Vergleich zu United Power und auch Prime Office - wo das Emissionsvolumen bei rund 400 Millionen Euro liegen soll, wie Reuters aus Kreisen erfahren hatte - spielen Evonik oder Osram aber in einer anderen Liga: Bei diesen Transaktionen sollen mehrere Milliarden eingesammelt werden.

Von

rtr

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