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05.01.2005

16:10 Uhr

Aktien

Helaba erwartet 2005 stabilen Absatz auf dem US-Automarkt

Die Helabatrust erwartet für dieses Jahr auf dem US-Automarkt einen "allenfalls stabilen" Gesamtabsatz. Positive Einflussfaktoren seien das zu erwartende deutliche Wirtschaftswachstum des Landes und das unverändert hohe Rabattniveau, hieß es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie.

dpa-afx FRANKFURT. Die Helabatrust erwartet für dieses Jahr auf dem US-Automarkt einen "allenfalls stabilen" Gesamtabsatz. Positive Einflussfaktoren seien das zu erwartende deutliche Wirtschaftswachstum des Landes und das unverändert hohe Rabattniveau, hieß es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie. Im Gesamtjahr 2004 habe der US-Automarkt mit einem Plus von knapp einem Prozent auf 16,9 Mill. Einheiten immerhin den ersten Zuwachs seit 2000 verzeichnet.

Die Helaba-Analysten gehen davon aus, dass auch die deutschen Hersteller in diesem Jahr positiv abschneiden. Bei Porsche und BMW würden sich die Wachstumsraten voraussichtlich abflachen, da bereits Vergleichszahlen aus 2004 für die absatzstarken Modelle Cayenne und X3 vorliegen. Zu den Gewinnern dürfte ab dem zweiten Halbjahr vor allem die Daimler-Chrysler-Sparte Mercedes gehören. Mit der neuen M-Klasse sowie den gänzlich neuen Reihen B- und R-Klasse zünden die Stuttgarter nach Ansicht der Experten ein "Modellfeuerwerk".

Bei Volkswagen werde die Akzeptanz der beiden neuen Modelle Passat und Jetta von entscheidender Bedeutung sein, hieß es weiter. Belastend für die deutschen Autoaktien könnten Faktoren wie eine weitere Abschwächung beim Dollar und steigende Rohstoffpreise sein. Die asiatischen Hersteller würden ihren "Siegeszug" vermutlich auch 2005 fortsetzen.

Die Analysten verwiesen darauf, dass die japanischen Hersteller 2004 ihren Marktanteil von 28,8 auf 30,5 Prozent ausgebaut haben. Die in den letzten Jahren in den USA "so erfolgsverwöhnten" deutschen Autobauer hätten dagegen nicht an das Vorjahresniveau herangereicht. Ihr Marktanteil sei von 5,5 auf 5,2 Prozent gesunken. Ursache waren aus Sicht der Experten ausschließlich die Verkaufsrückgänge von Volkswagen.

Unter den US-Herstellern konnte nur Chrysler hinzugewinnen (von 12,8 Prozent auf 13,0 Prozent), und zwar nicht zuletzt dank des Erfolges des neuen Chrysler 300. Klare Verlierer waren Ford und General Motors , die trotz des hohen Rabattniveaus Marktanteile abgaben - von 19,5 auf 18,3 Prozent bzw. 28,3 auf 27,5 Prozent.

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